Übach-Palenberg - Bucksberg wird komplett erneuert

Bucksberg wird komplett erneuert

Von: jpm
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Die Straße „Am Bucksberg“ muss erneuert werden, auf die Anwohner kommen Kommunalabgaben zu. Foto: Jan Mönch

Übach-Palenberg. Die Straße „Am Bucksberg“ hat schon einmal besser ausgesehen, vor 50 Jahren zum Beispiel, als sie gerade fertiggestellt worden war. Fünf Jahrzehnte lang hat der Zahn der Zeit nun genagt, und dementsprechend schonungslos fällt auch das Urteil der Übach-Palenberger Stadtverwaltung über das Teilstück aus.

Dieser sei „desolat“, hieß es in der Vorlage für den Bauausschuss, der Dienstagabend über die Einzelheiten zur Erneuerung des Teilstücks zwischen Rimburger Straße und der Ecke Conneallee in Kenntnis gesetzt wurde. Der Zustand wiege umso schwerer, da durch die starke Neigung und die komplizierte Einfahrtssituation von der Rimburger Straße her „besondere Anforderungen“ hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht gegeben seien.

Abermals verschlechtert

Dies bestätigte auch Projektleiter Stefan Bousonville vom Aachener Büro Ingenaix: Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit sei durch die zahlreichen Mängel „nicht mehr gegeben“. Ebenso wie die Fahrbahn seien auch die Gehwege betroffen, die etwa durch unterirdisches Wurzelwerk stellenweise überaus beachtliche Wölbungen aufweisen.

Ferner lägen „Aufbruchschäden“ vor, die Wasser eindringen ließen, welches gerade zur Frostperiode den Zustand abermals verschlechtere. Bousonville betonte, dass es um eine vollständige Erneuerung gehe, nicht etwa nur um eine Ausbesserung der Schäden.

Ingenaix plant zurzeit die Erneuerung von 950 Quadratmetern Fahrbahnfläche, 535 Metern Bordstein, 370 Metern Pflasterrinne und 840 Quadratmetern Gehweg. Letztere sollen hinterher auf je zwei Meter Breite kommen, die Straße selbst auf sechs Meter. Ferner sind Querungshilfen eingeplant und eine gleichzeitige Ertüchtigung des Mischwasserkanals.

Keine nennenswerte Verbesserung ist hinsichtlich der Einfahrtssituation der Rimburger Straße her zu erwarten, wie Ingenieur Bousonville einräumte. Bekanntlich verlangt die ausgesprochen enge Kurve bei gleichzeitig starker Steigung Autofahrern einiges an Können ab, wenn sie es in einem Zug auf den „Bucksberg“ schaffen wollen.

Achim Vogelheim, Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau, machte deutlich, dass die topografischen Gegebenheiten mit einer Kurve von „135 Grad im Gefälle“ kaum ungünstiger sein könnten. „Man wird auch weiterhin nicht in einem Zug um die Kurve kommen, ohne auf die Gegenfahrbahn zu geraten.“

Das Straßenbauprojekt ist für die Anwohner kommunalabgabepflichtig.

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