Buchstabierwettbewerb: Auch Worte wie „Hyazinthe“ gemeistert

Von: Renate Kolodzey
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Alle teilnehmenden Grundschüler des Buchstabier-Wettbewerbs mit den Jurymitgliedern. Die Kinder traten in gelben und roten Schärpen gegeneinander an. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. „Seit den letzten Sommerferien finden bei uns einmal im Monat Buchstabier-Spiele als Vorbereitung auf den Buchstabier-Wettbewerb statt“, erklärt Nadine Sadlowski, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek.

Teilnehmer waren die Buchstabier-AGs der Europa-Grundschule (GGS) und der Katholischen Grundschule (KGS), die von den Erzieherinnen Kerstin Soudani und Tanja Weiler, Mitarbeiterinnen der Offenen Ganztagsschule (OGS), eingerichtet worden waren.

Zum dritten Mal in Folge kämpften nun in der Stadtbibliothek Grundschulen um den ersten Platz im Wettbewerb, organisiert von Soudani, Sadlowski und Ulrike Capper. Dieses Mal waren die GGS und KGS am Start – namentlich Mia Coenen, Denise Dreyer, Jennifer Richert, Alexandra Stretco-Roman, Johanna Wagner sowie Marilyn und Danny Wienold von der GGS und Celestina Azoro, Diana Becker, Marie Sophie Fehr, Lucia Fraguaz Hernando, Amarachi Ikechukwu, Melissa Korsten, John Kroneberger, Constantin Krückel, Erik Maler, Lucas Neugebauer und Elias Malsajou von der KGS.

Für die Bewertung der Leistungen war eine Jury zuständig, bestehend aus Bürgermeister Georg Schmitz, Kathrin Lyne von de Berg-Damberg und Monika Fuß. Auch viele Eltern hatten sich eingefunden, die ihren Sprösslingen die Daumen drückten.

Zur besseren Unterscheidung hatte sich die GGS gelbe Schärpen umgestreift, die KGS dagegen rote. Als „Aufwärmrunde“ musste die Jury die Vornamen der einzelnen Teilnehmer erraten, die diese buchstabierten. Dies war gar nicht so einfach, besonders bei nicht so geläufigen Namen, und gab zu manchem Lacher Anlass.

Der Startschuss erfolgte mit einer Schnellbuchstabierrunde. Die Schüler jeweils einer Schule stellten sich hintereinander auf, und in einer Minute – die Zeit stoppte Weiler – musste jeder einzelne von ihnen nacheinander ein Wort mit drei Schriftzeichen buchstabieren, das ihnen Soudani vorsagte. Dies waren beispielsweise Reh, süß oder Axt.

Als nächstes galt es, mit Wörtern, die bis zu sieben Schriftzeichen enthalten durften, klarzukommen, zum Beispiel Währung, Kopfweh oder Fahrrad. Hierbei saßen alle Kinder im Kreis, und jeweils eins musste in die Mitte treten und ein Wort buchstabieren. Dies bewerkstelligten alle, wie auch in den übrigen Runden, mit Bravour.

Danach kam wieder eine Runde, bei der die Zeit eine Rolle spielte, diesmal mit Wörtern von bis zu vier Buchstaben wie heiß, Löwe oder Geiz, ehe nochmals in der Kreisrunde schwierigere Wörter mit bis zu zwölf Lettern wie Schuhspitze, Spaghetti oder Zuckerstange zu bewältigen waren. Schließlich mussten sich jeweils alle Schüler einer Schule nebeneinander aufstellen und jeder von ihnen einen Buchstaben des Wortes „Anführungszeichen“ folgerichtig aufsagen.

Danach durfte sich jede Schule einen Mitschüler aussuchen, der sich in der Endrunde mit Wörtern über zwölf Buchstaben beschäftigen sollte. Die „Roten“ der KGS wählten Jennifer Richert (10), die „Gelben“ der GGS ließen Marie Sophie Fehr (9) antreten. Selbst Wörter wie Hyazinthe, Asphalt oder Mundharmonika meisterten die beiden hierbei ganz prima, und Soudani gab zu: „Wir sind ganz schön gemein mit der Wortwahl, haben wir festgestellt!“

Strahlende Sieger

Während die Jury in die Beratung ging, durften sich die Eltern zur Freude ihres Nachwuchses im Buchstabieren üben. Aufgabe des Bürgermeisters war es sodann, den Preis zu überreichen. Er flachste: „Muss ich auch sagen, wer gewonnen hat?“ Es waren die „Gelblinge“ von der KGS. Den goldfarbenen Wanderpokal, der bald in der Schule zu bewundern sein wird, nahm stellvertretend strahlend Marie Sophie Fehr entgegen.

Alle erhielten zudem eine Urkunde und ein Kreuzworträtsel-Buch, gestiftet von der Buchhandlung Lyne von de Berg. Marilyn Wienold (10) von der KGS resümierte: „Es war ein bisschen schwer, aber hat vor allem viel Spaß gemacht!“

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