Geilenkirchen - Brillante Klangbilder sorgen für Konzertgenuss in Süggerath

Brillante Klangbilder sorgen für Konzertgenuss in Süggerath

Von: mabie
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Das Musikkorps Süggerath spielte in seiner Heimatkirche Heilig Kreuz mit seinem Herbstkonzert ein paar tolle Stücke. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Mehr Konzertgenuss ging beinahe nicht: Zumindest, wenn man die Bandbreite der gebotenen Musik betrachtete, war das Herbstkonzert des Musikkorps Süggerath ein wirkliches Geschenk. Bei freiem Eintritt hieß das nicht, dass die Musiker und Sänger, die sich an der Gestaltung beteiligten, auch für lau spielten.

„Wir haben heute einen guten Zweck im Sinn: die Renovierung der Aula in der alten Schule in Süggerath“, erklärte Holger Koch, der charmant durch das Programm führte. Damit die am Eingang der Kirche Heilig Kreuz aufgestellte Spendentrommel auch nicht leer blieb, gaben aber nicht nur die Gastgeber richtig Gas.

Als Gäste waren die Sängerinnen und Sänger vom „Chor Relatio“ aus Gillrath dabei. Sie sorgten mit ihren erfrischend frei und schwungvoll dargebrachten Stücken aus Gospel und Chorgesang nicht nur für einen flotten Start, sondern bereiteten so auch den Boden für den zweiten Teil des überaus gelungenen Konzertnachmittages. Da durfte der „Spiritual Song“ von Alfred Bösendorfer die klangliche Brücke zu den Gillrather Sängern bilden. Basierend auf einem alten Kirchenlied, ist die Musik heute unter dem Titel „Amazing Grace“ nahezu unvergänglich geworden.

Den Süggerathern mit ihrem Leiter Reiner Schmitz gelang es, die versprochene Grazie und das brillante Klangbild bestens im Kirchenschiff zu platzieren. Applaus gab es auch für Titel Nummer zwei, den „Song of Adoration“ von Roland Kernen. Im Kern aus dem 17. Jahrhundert stammend, ist es als „Lobe den Herren“ ein echter Hit der sakralen Musik bekannt.

Das gilt wohl auch für „Highland Cathedral“, obwohl dies eher mit schottischen oder manchmal auch mundartlichen Titeln wie „Du bes die Stadt“ von den „Bläck Fööss“ in Verbindung gebracht wird. Den Süggerathern gelang auch bei Hans Hartwigs „Russischem Tagebuch“, einem Medley aus dem gewaltig tönenden „Pirates of the Carribean“, oder „The Cream of Clapton“ eine meisterliche Umsetzung, die bei den Gästen zu Recht viel Applaus hervorrief.

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