Brieftaubenfreunde zeichnen fleißigste Flieger aus

Von: Markus Bienwald
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Vorsitzender Horst Deuse (4.v.r.) zeichnete bei der Siegerehrung der Reisevereinigung Wurmtal-Palenberg Werner Günther Schmidt (M.) mit dem Stadtpokal aus. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Pokale, Preise und prächtige Stimmung gab es nun bei der Reisevereinigung „Wurmtal-Palenberg“. In gemütlicher Runde ehrten die Mitglieder in der Palenberger Gaststätte „Malburg“ in der Aachener Straße ihre Jahresbesten aus dem Vorjahr.

Dabei durften die Brieftaubenfreunde nicht nur die erfahrenen, älteren Tiere, sondern auch die Jungtauben in die Luft lassen, und sich in der dunklen Jahreszeit, wenn Ruhe im Schlag einkehrt, an die schönen Reisen der prächtigen Tiere erinnern.

Die Brieftauben wurden bei allen Wettbewerben in 2015 in Frankreich fliegen gelassen, beispielsweise in Pithiviers, Gueret, Andrezel, Rhisnes, Orléans oder Valenciennes, und legten bis über 600 Kilometer Luftlinie zum heimischen Schlag zurück.

Mit Spitzengeschwindigkeiten zwischen 120 Stundenkilometern bei optimalem Flugwetter und in etwa 60 oder 70 Kilometern pro Stunde bei Gegenwind oder Regen, sind die gefiederten Freunde unterwegs.

Mitten im Kräftesammeln für die neue Saison, die ab April startet, erhielt nun Werner Günther aus den Händen vom RV-Vorsitzenden Horst Deuse den alljährlich vergebenen Stadtpokal.

In ihrem Stammlokal bekam die Schlaggemeinschaft Schmidt und Sohn mit Günther und Udo Schmidt die Vereinspokale – und zwar für ihre ersten Plätze in der Kategorie „Altreise“ mit 53 Preisen und 20934 Preiskilometern sowie mit dem gleichen Ergebnis in der gemischten Meisterschaft mit zwei Vögeln und drei Weibchen die Vereinspokale.

Schmidt und Sohn hießen auch die Sieger beim besten „Alten Vogel“ mit zwölf Preisen, und beim Zaunbrecher-Gedächtnispokal, der die Reisen von zwei Alten, zwei Jährigen und zwei Jungen addiert, wobei die Schlaggemeinschaft 50 Preise und 17739 Preiskilometer sammelte.

Meister der Jährigen wurde Kurt Artz mit 25 Preisen und 9207 Preiskilometern, er durfte auch den Pokal als Weibchen-Meister mit 33 Preisen und 12707 Preiskilometern entgegen nehmen. Dazu wurde Artz im Rahmen des Freialdenhoven-Pokals RV-Verbandsmeister, Sieger der Meisterschaft „Die Brieftaube“, deutscher Verbandsmeister und Verbands-Jährigen-Meister.

In der „Jungreise“ lag Kurt Artz schließlich als Meister mit 20 Preisen und 2835 Preiskilometern und deutlich mehr für die Reisegeschwindigkeit vergebenen AS-Punkten vor der Schlaggemeinschaft Schmidt und Sohn mit gleicher Preis- und Preiskilometeranzahl. Dritter wurde Heinz Pennings (16 Preise, 2397 Preiskilometer) vor Werner Günther (15 Preise, 2310 Preiskilometer), Leo Baues (15 Preise, 2274 Preiskilometer) und Toni Zaunbrecher, der den ersten Preis von Rhisnes für sich verbuchte.

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