„Breukovisch“: Mit Waschbrett und Rührstäben die Fans überzeugt

Von: mabie
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Die Band „Breukovisch“ mit Manni Breuers, Matti Kontio, Marie-Claire de Vidal de St. Germain und Peter Schlitt (v.l.) sorgte im „Alten Rathaus“ in Gangelt für prächtige Stimmung. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. „Wir haben viel Spaß, wenn wir zusammen spielen“, sagte Peter Schlitt mit dem Banjo in der Hand am Samstagabend im „Alten Rathaus“ in Gangelt. Als Ensemblemitglied und Teilzeitsänger der Band „Breukovisch“ relativierte er das aber bei diesem Auftritt gleich wieder, als das Gelächter der Besucher zu laut wurde.

„Na, so viel Spaß haben wir denn auch nicht“, erklärte er. Allerdings war sein Grinsen dabei so breit und sein Augenzwinkern beinahe hörbar, so dass die Gäste diese Relativierung nicht wirklich ernst nahmen.

Das mussten sie auch nicht, denn die Freude und den Spaß, den das Quartett in der Besetzung Manni Breuers an der Klarinette, Matti Kontio am Kontrabass, Marie-Claire de Vidal de St. Germain an Cajun und eben Peter Schlitt an Gitarre und Co. hatten, war unüberhörbar.

Da brachten die Musiker eine Prise musikalisches Eis in die Gehörgänge der begeisterten Zuhörer, die sich damit von feurigen Titeln wie beispielsweise „Lead me On“ erholen konnten. Da brachten sie aber auch ein paar Zusammenhänge aufs Tapet, die dem einen oder anderen später noch so in den Ohren klingelten, dass er lächelnd nach Hause ging. Das kam auch dadurch, dass Peter Schlitt den Titel „Red River Valley“ nicht den eigentlichen amerikanischen Wurzeln zuschrieb, sondern das Ganze einfach auf Gangelt ummünzte, was natürlich einen Bezug zum Rodebach als Red River bedeutete. Ob das nun allzu weit hergeholt war, oder auch nicht, mussten die Gäste nicht entscheiden, denn die per Einladung des Quartetts versprochene Mischung aus „verswingten Liedern“ und Irish Folk sorgten im „Alten Rathaus“ für tolle Stimmung und beste Laune.

Bemerkenswerte Darbietungen

Dass die Percussionistin Marie-Claire de Vidal de St. Germain dabei auch mal ein Waschbrett mit zwei Rührstäben vom elektrischen Mixer bearbeitete, passte gut zur unkonventionellen Musik einer erfrischenden Band.

Gast Uschi Windeln rundete den gelungenen Abend im Herzen von Gangelt dann noch ab, so dass zu Recht viel Applaus für ein bemerkenswertes Konzert gespendet wurde.

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