Übach-Palenberg - Boschelns Feuerwehr nimmt saniertes Gerätehaus feierlich in Betrieb

Boschelns Feuerwehr nimmt saniertes Gerätehaus feierlich in Betrieb

Von: akf
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Löscheinheitsführer Wolfgang Steffens (2.v.l.) empfing bei der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Boscheln viele neue Ausstattungsgegenstände - unter anderem einen neuen Wetterhahn. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Hochstimmung war bei den Männern und Frauen im blauen Rock angesagt. Das Warten hatte ein Ende, eine optimale Unterkunft steht nun zur Verfügung.

Vor vielen Gästen aus Politik, Handwerk und Feuerwehr wurde in Verbindung mit dem alljährigen Sommerfest das sanierte und erweiterte Gerätehaus der Löschgruppe Boscheln offiziell eingeweiht und in Dienst gestellt. „Ein großer Moment für die Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg, ein ganz großer für die Löschgruppe Boscheln.

Jetzt sind die Kameraden so untergebracht, wie es ihrem Einsatz und ihrem Engagement für die Bürgerschaft unserer Stadt, vorne weg für den Stadtteil Boscheln und Holthausen sowie das Gewerbegebiet Holthausen entspricht”, erklärte Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll.

Schmitz-Kröll hob hervor, dass Rat und Verwaltung mit dem Brandschutzbedarfsplan aus dem Jahre 2006 klar und deutlich festgelegt hätten, dass nach dem Neubau des Gerätehauses in Frelenberg die Erweiterung mit Umbau und Sanierung des Gerätehauses in Boscheln für 2008/2009 anstehe und anschließend der Bau eines neuen Gerätehauses in Scherpenseel. „Der Beschluss zur Vergabe der Planung soll schon in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 7. September gefasst werden. Das ist jedenfalls mein erklärtes Ziel”, betonte der Bürgermeister.

Auf die Notwendigkeit der Erweiterung des Gerätehauses Boscheln eingehend, verwies er darauf, dass im Brandschutzbedarfsplan 2006 die räumliche Situation in der Fahrzeughalle als absolut unzureichend festgestellt worden sei.

Vor 25 Jahren, im Jahre 1984, wurde der erste Bauabschnitt des Gerätehauses Boscheln errichtet. Damals betrugen die Baukosten 290.000 DM. Anfang der 90er Jahre haben die Kameraden der LG Boscheln dann das Gerätehaus in Eigenleistung erweitert, um einen großen Raum für Besprechungen und Ausbildungsmöglichkeiten und auch für die wichtige Pflege der kameradschaftlichen Beziehungen.

Der Neubau umfasst eine Nutzfläche von immerhin 240 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1200 Kubikmetern. Die Kosten belaufen sich auf 535.000 Euro. „Das ist schon eine große finanzielle Kraftanstrengung für die Stadt. Keinerlei Fördermittel, nur die Stadt alleine.

Aber wir alle wissen dabei: Das ist bestangelegtes Steuergeld”, sagte Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll; er dankte allen, die zum Gelingen des Bauprojektes beigetragen haben. „Ohne den Einsatz aller wäre das Gerätehaus zum heutigen Tage nicht fertiggestellt worden. Ich wünsche der Löschgruppe eine gute Zukunft. Die Weichen hierfür sind mit diesem Feuerwehrgerätehaus jedenfalls gestellt”, schloss er und überreichte Stadtbrandmeister Friedel Mannheims den überdimensionalen Schlüssel für dieses Haus mit der Bitte um Weitergabe an Löschgruppenführer Wolfgang Steffens, der ihn eigens schmieden und verzieren lassen hatte.

Was hat sich am Standort der Feuerwehr in Boscheln verändert? Bislang bestand die Feuerwache aus einem Bau mit Stellplatz für das Einsatzfahrzeug, einer kleinen Werkstatt, Toiletten- und Duschräumen sowie einer Küche und einem Schulungsraum auf insgesamt 213 Quadratmetern Geschossfläche.

Mit der Erweiterung entstanden zwei große Fahrzeughallen mit Rolltoren für mindestens zwei Einsatzfahrzeuge, ein dahinter befindlicher Raum für die Gefahrstoff-Ausrüstung samt Reinigungs- und Prüfmöglichkeiten sowie eine Umkleide für insgesamt 30 Wehrangehörige.

Das von einer Gastherme beheizte Haus bietet im hinteren Bereich durch den Bau mit einer Betondecke noch die grundsätzliche Möglichkeit, aufzustocken. Hier könnte dann mit einer später ausgeführten Aufstockung zusätzlicher Raum, beispielsweise für die Jugendfeuerwehr, geschaffen werden.

Im Anschluss an die offizielle Übergabe folgten zunächst Ehrungen sowie Grußworte der Verantwortlichen der Feuerwehr aus Stadt, Kreis und Bezirk, ehe die Geistlichkeit mit Pfarrer Johannes de Kleine und Pfarrer Marjan Plohl aus Slowenien als Ferienvertretung der katholischen Gemeinde gemeinsam die neue Unterkunft der Feuerwehr einsegneten.
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