Boschelner Dauerbaustelle nötigt Autofahrern Geduld ab

Von: Markus Bienwald
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Morgens und nachmittags geht auf der Roermonder Straße nicht viel. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Kraftfahrer, deren Fahrtziel oder Durchfahrtsort Boscheln heißt, müssen schon seit dem 1. Juni mit kleineren und größeren Behinderungen im Verkehr rechnen. Und das wird auch noch bis Ende August so bleiben. Grund dafür ist, dass der Landesbetrieb Straßenbau auf einer Länge von rund 1800 Metern in insgesamt acht Bauabschnitten die Ortsdurchfahrt erneuert.

Ziel ist, neben einer neuen Schwarzdecke auch die bisherigen Trenninseln zurückzubauen, um die Rückstaus auf der vielbefahrenen Strecke zu minimieren. Einer Vollsperrung der Strecke hat die Stadt Übach-Palenberg zwar nicht zugestimmt, wie die Regionalniederlassung Niederrhein in Mönchengladbach des Landesbetriebes bereits Anfang Juni berichtete.

Doch derzeit ist die Behinderung derer, die bislang immer auf der Roermonder Straße rollten, besonders groß. So ist die Roermonder Straße aktuell nur aus Fahrtrichtung Weißenhaus in Richtung Merkstein einspurig zu befahren.

Die Folgen sind schon ab dem Kreisverkehr am hinteren Ende der Schokoladenfabrik in Richtung Baesweiler nicht zu übersehen. Denn ab hier staut es sich bis zur Kreuzung der Landesstraße 225 mit der aktuell neu zu asphaltierenden Bundesstraße 221 beträchtlich.

Vor allem in den Stoßzeiten morgens und am Nachmittag müssen die Autofahrer viel Geduld mitbringen. Denn obwohl die Umleitungen über die Bundesstraße 57n und die Landesstraße 240 in Richtung Alsdorf ausgeschildert sind, bleibt das Nadelöhr in Richtung Übach und Boscheln bestehen. Und wessen Fahrtziel Boscheln, abzweigend von der Roermonder Straße, ist, der muss sich auf einige Umwege, stets wechselnde Fahrtmöglichkeiten und Einbahnstraßenregelungen einstellen, die ihm die Zeit am Steuer nicht unbedingt versüßen.

Besonders gut war am Dienstag die Laune derer, die hier arbeiten, wie an den beiden anliegenden Tankstellen, nicht gerade. Ob es am Regenwetter lag oder an der fehlenden „Fahrkundschaft“, ließ sich nicht wirklich in Erfahrung bringen. Nur dass die Baumaßnahme nicht auf viel Gegenliebe stößt. „Ist doch echt sch… sowas“, brachte einer seine Sicht der Dinge deutlich auf den Punkt.

Allen weiteren Anliegern sei noch so viel verraten: Die aktuellen Bauabschnitte fünf und sieben, die bis zum 11. August abgearbeitet sein sollen, lassen die Einbahnstraßenregelung mit Fahrtrichtung Herzogenrath in Kraft. Die Fahrt nach Geilenkirchen ist ab der Mittelstraße gesperrt, hier ist eine Umleitung ausgeschildert.

Ebenso dicht sind die Einmündungen zur Brüne- und Friedensstraße, zum Baesweilerweg, zur Hans-Böckler-Straße, zur Jülicher und zur Holthausener Straße. Einzig die Einmündung zur Werkstraße ist frei. Die Bauabschnitte sechs und acht, die ab etwa Mittwoch, 12. August, bis zum voraussichtlichen Ende der gesamten Baumaßnahmen am Montag, 31. August, bearbeitet werden, bleiben in Sachen Einbahnstraßenregelung gleich. Auch hier ist die Fahrtrichtung Geilenkirchen gesperrt, dann ab der Brünestraße, mit ausgeschilderter Umleitung.

Abgeschlossen sind dann auch die Einmündungen Rethel-, Dürer- und F.W.Raiffeisenstraße. Damit darf die Blechlawine noch bis dahin täglich grüßen.

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