Blockflötenquartett spielt in Geilenkirchen Liebeslieder

Von: Angela Schollmeyer
Letzte Aktualisierung:
blockfloeten-foto
Das Blockflötenquartett „Flautando Köln” bezauberte mit Liebesliedern in Haus Basten. Foto: Angela Schollmeyer

Geilenkirchen. „Mais tout parle d´amour - aber alles spricht von der Liebe” lautete der Titel des Konzertes des Blockflötenquartetts „Flautando.” Mitgebracht hatten die vier Flötenspielerinnen aus Köln rund drei Dutzend Blockflöten, um damit die Zuhörer in Haus Basten zu begeistern.

Beeindruckenderweise reichte das Holzflötenrepertoire von Piccolinogröße bis hin zu denen, die selbst Menschen überragen. Und ebenso verschieden war natürlich auch der Klang, den Katharina Hess, Susanne Hochscheid, Ursula Thelen und Kerstin de Witt aus den Instrumenten herauszauberten.

Zudem widmet sich das international bekannte Ensemble, das mittlerweile seit fast 20 Jahren besteht, den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Mal gibt es „Alte Musik” aus dem 14. Jahrhundert zu hören, dann wiederum erklingen Töne, die aus der heutigen Zeit stammen. Zu Besuch in Geilenkirchen hatten die Künstlerinnen Liebeslieder im Gepäck, denn „alles spricht von der Liebe”.

Äußerst facettenreich präsentierten sie Stücke, die von der Liebe handeln - in welchem Sinne auch immer.

Bis zum Balkan

Ihre Reise „durch Zeiten und Länder” begann vor einigen Jahrhunderten in Italien und zog sich im Laufe der Zeit durch Frankreich, Spanien, England und gelangte letzten Endes interessanterweise bis zum Balkan.

Nicht nur auf Grund der sehr unterschiedlichen Stücke, gestaltete sich das Konzert sehr abwechslungsreich. Denn hin und wieder kam es auch vor, dass eine der Flötistinnen ihr Instrument beiseite legte, und stattdessen mit ihrer Stimme zum Klangbild beitrug, um die Zuhörer zu begeistern.

Ob die Texte auf Deutsch, Französisch oder gar Altspanisch waren, spielte bei dem Ausdruck des Gemütes eines jeden Stückes keine Rolle. Mal waren diese fröhliche Tänze oder heitere Liebeslieder, dann wiederum eher melancholische, sehnsuchtsvolle Werke, geschrieben von Komponisten wie Byrd, Debussy oder Vivaldi.

Das Lied, das dem äußert hörenswerten Konzert zu seinem Titel verhalf, „Mais tout parle d´amour” von Monteclair, passt vor allem zu dieser Jahreszeit, in der Knospen und Blätter wieder sprießen und nicht nur die Vögel ihr „Liebesgezwitscher” anstimmen.

Genauso wenig wie der Applaus des Publikums durfte eine klangvolle Zugabe der vier studierten Musikerinnen am Ende des Konzertes im Rahmen des Programms der Volkshochschule natürlich auch nicht fehlen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert