Birgdens Mitte lädt zum Bummeln und Kaufen ein

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Birgdens Einkaufslandschaft öffnet am Sonntag für fünf Stunden. Der Einzelhandel und der Gewerbehof präsentieren ihre Angebote mit Uberraschungen für die Kundschaft. Foto: agsb

Gangelt. Ein sehr lebendiges Wochenende steht im Zentralort der Gemeinde wie auch im Ortsteil Birgden bevor. Der jährliche November-Kaufsonntag ist organisiert, und die Feuerwehr feiert tags zuvor das Martinsfest mit, im Anschluss, eigener Jubilarfeier.

Am Sonntag öffnen viele Birgdener Geschäfte wieder ihre Türen, laden zum umsatzoffenen Sonntag ein. Der lokale Aktionskreis „Handwerk, Handel und Gewerbe - Birgden das Einkaufsdorf mit Herz” veranstaltet diese Verkaufsaktion traditionell zum Martinsfest.

An diesem Sonntag verteilen viele Geschäfte rund um den Großen Pley sowie im Gewerbehof Geschenke und halten Angeboten und Überraschungen für jung und alt bereit.

Seit 1986 ist der Aktionskreis aktiv, die beiden verkaufsoffenen Sonntage, im Frühjahr und zum Martinsfest, locken alljährlich tausende Besucher nach Birgden. „Die Einkaufsmeile Birgden hat einiges zu bieten, Birgdens Geschäftswelt ist für seine Qualität bekannt”, betont Aktionskreisvorsitzender Stefan Palloks.

Birgdens Einkaufsmeile bietet „mehr als 1001 Geschenkideen”, heißt der Slogan. Alle teilnehmenden Geschäfte an diesem verkaufsoffenen Sonntag sind möchten zudem durch eine schöne Dekoration im Schaufenster oder im Eingang gefallen, auch eine Martinsfackel weist oft den Weg zum Einkauf.

In diesem Rahmen präsentiert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) das Nothilfswerk für Kinder der dritten Welt ab 11 Uhr im Pfarrheim.

Tradition seit 1922

Der große St.-Martins-Umzug setzt sich am Samstag um 18 Uhr an der Nikolauskirche in Bewegung. Schon seit dem Jahr 1922 ist die Freiwillige Feuerwehr des Zentralortes für diese Veranstaltung zuständig.

Zur Vorbereitung gehen die Wehrmänner früh in Zweiergruppen von Haus zu Haus und sammeln für den Inhalt der Martinstüten. Vom finanziellen Ergebnis abhängig wird dann eingekauft. Dabei wird auf Qualität der Süßigkeiten und Weckmänner geachtet. In ihrer „mechanischen Fließbandtechnik” füllen die Wehrmänner dann im Gerätehaus an langen Tischen die Tüten. Das ist der erste Teil der Arbeiten rund um St. Martin. Sind die 400 bis 500 Tüten gepackt, steht die Geselligkeit im Vordergrund.

Der Martinszug erfordert viel organisatorische Arbeit, bis er am Samstagabend startet. Seit 43 Jahren ist der St. Martin aus Gangelt stets der gleiche. Willi Babel, mittlerweile Ehren-Löschgruppenführer, ist vielen ein alter Bekannter.

Nicht wenige Eltern, die mit ihren Kindern am Umzug teilnehmen, haben selbst als Kinder mit großen Augen den Mann mit dem weißen Bart angestarrt, ihm ein selbst gemaltes Bild überreicht und die Martinstüte im Empfang genommen.

Wenn die letzte Tüte verteilt, das Pferd wieder im Stall und das Martinsfeuer ausgebrannt ist, kommt der große Abend der Gangelter Wehrmänner. In geselliger Runde wird gefeiert und das Brauchtum gepflegt. Dazu werden Jubilare geehrt und Beförderungen vorgenommen. In diesem Jahr steht Bernhard Conzen im Mittelpunkt, der sein 53-jähriges Jubiläum bei der Wehr feiert.
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