Birgdener Dorfbühne soll wieder aufleben

Von: agsb
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Die Dorfbühne sorgte über Jahrzehnte für Lacher – und das soll weiterhin so bleiben. Foto: agsb

Gangelt-Birgden. Im Rahmen seiner Vereinsbesprechung war es für Birgdens Ehrenbürger Heinrich Aretz eine Herzensangelegenheit, den Programmpunkt „Wie geht es weiter mit der Dorfbühne“ offiziell auf die Tagesordnung zu setzen.

Bereits vor der Versammlung gab es zwischen Aretz und Sandra Nobis sowie Thomas Jansen ein Sechsaugengespräch. Der 84-jährige Aretz erläuterte auf dessen Basis einen aktuellen Sachstand. Fakt sei, dass es in den vergangenen Monaten bei der Dorfbühne interne Meinungsverschiedenheiten gegeben habe.

Derzeit seien noch sieben Mitglieder an Bord, fünf davon als aktive Theaterspieler. „Aber mit fünf Personen können wir kein Stück aufführen“, erklärte Thomas Jansen, der vor einigen Jahren jugendlichen Elan bei der Dorfbühne entfacht hatte und schon eine feste Größe in der Kreisen der Laienschauspieler ist.

Die derzeitigen „Aktiven“ der Dorfbühne befinden sich derzeit in Gesprächen, man möchte die Dorfbühne schnellstens wieder zu neuem Leben erwecken. „Die Dorfbühne gehört zu Birgden wie der Große Pley“ gab Aretz ein klares Statement für den Verein ab, der seit mehr als 50 Jahren den Ort zum Jahresbeginn mit seinen Aufführungen stets zum Lachen brachte.

In diesem Jahr wurde kein Theater in Birgden gespielt, was die wildesten Gerüchte zur Folge hatte. „Wir wollen natürlich versuchen, in der kommenden Spielzeit zu spielen“ zeigte sich Jansen kämpferisch, und auch Sandra Nobis stimmte dem zu. Die übrigen Vereinsvertreter zeigten sich erleichtert, ein Vereinswesen ohne Dorfbühne in Birgden wolle man sich nicht vorstellen. Denn die Dorfbühne war bisher ein sehr aktiver Teil des örtlichen Lebens. Sogar in Birgdens Partnerschaftsort Sohland an der Spree begeisterte die Dorfbühne 1995 im Rahmen der Partnerschaft.

Premiere im Jahr 1965

Für die Dorfbühne Birgden öffnete sich im Jahr 1965 sich zum ersten Mal der Vorhang. Das erste Stück war das Drama „Der Strom“. Ein Jahr später folgte mit „Frau Hannemann“ die erste des zahlreichen Komödien.

In den vergangenen 50 Jahren ging es bei vielen Aufführungen sehr turbulent bei den jeweiligen zu. Es wäre schade, wenn die 50. Jubiläumsveranstaltung 2015 die letzte gewesen wäre.

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