Billardclub „Phoenix 1996“: Seit 20 Jahren aktiv

Von: Renate Kolodzey
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Die Geehrten posieren mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (hinten rechts). Foto: Kolodzey
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Hans Fehr, Ehrenvorsitzender des Vereins, würdigte die Verdienste der langjährigen Vorsitzenden Melanie Schaffrath.

Übach-Palenberg. „Momentan haben wir 40 Mitglieder, auch aus Aachen und Eschweiler. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen“, wirbt Melanie Schaffrath, seit 20 Jahren Vorsitzende des „Billard Club Phoenix 1996“, für ihren Verein.

Die Freunde der flitzenden Kugeln feierten jetzt ihr 20-jähriges Jubiläum – bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Schulhof ihrer Heimstätte. Die Vorsitzende eröffnete das bunte Treiben und begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher. Dann gab sie einen Überblick über die Vereinsgeschichte und erwähnte, dass es früher mehrere Billardvereine in Übach-Palenberg gab und sich der, in dem sie und ihre Freunde in ihrer Jugend gespielt hatten, 1996 auflöste. Daraufhin gründete sie mit diesen am 3. August 1996 in der Wohnung von Stefan Fuhrmann einen eigenen Verein, und Mario Furian gab dem „Phoenix“ seinen Namen.

„Zunächst haben wir in Palenberg bei Robert Crabbe als Gastverein der ‚Schwarzen Acht‘ gespielt“, erzählte sie, „später ging es nach Marienberg in die Marienschenke“. Schließlich baten sie die Stadt um ein eigenes Clubheim. 1999 durften sie in die Übacher KGS einziehen, und mit viel Eigeninitiative wurden ein gemütliches Clubheim und zwei Billardtische „herbeigezaubert“, von denen es dank Sponsoren bald vier gab.

Die Vorsitzende dankte allen, die den Verein unterstützt hatten, speziell Jörg Keufgens, der bei Umbauten stets zur Seite stand, den Sponsoren sowie den ehrenamtlichen Helfern Swen Schmidt, Björn Kreutzer, Juppi Lehnen und Markus Krumpen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft ehrte sie die „Dinosaurier“ Stefan Fuhrmann, Boris Alba, Thomas Kurzweg und Marcel Schaffrath mit einer silbernen Medaille, die sie selbst auch erhielt, da sie ebenso lange dabei ist. Alle Erwähnten durften sich außerdem über ein Präsent freuen.

Thomas Karolewiez hingegen erwartete eine ganz besondere Überraschung – er wurde zum ersten Ehrenmitglied des Clubs erkoren und bekam eine gerahmte Urkunde, verziert mit Fotos aus dem Vereinsleben. Ganz besonders hob Schaffrath die Arbeit des Vorstands hervor, der seit über einem Jahrzehnt im Amt sei, und den sie augenzwinkernd als den „Rat der Weisen“ bezeichnete: Geschäftsführer Josef Lehnen, Kassierer Stefan Fuhrmann und Beirat Marcel Schaffrath.

Nun ergriff Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch das Wort, gratulierte und würdigte den Sport mit einem Zitat Albert Einsteins: „Billard ist die hohe Kunst des Vorausdenkens. Es ist nicht nur ein Spiel, sondern in erster Linie eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition das logische Denken eines Schachspielers und die ruhige Hand eines Konzertpianisten erfordert.“ Mit Blumen für die Vorsitzende sowie einem Umschlag verabschiedete er sich.

Blumen erhielt Schaffrath auch von Dieter Schwan, Vorsitzender des Billard-Verbandes Rheinland-West, der sie früher „als regelrechte Rebellin“ kannte und sich für die Arbeit des Vereins bedankte. Einen weiteren Strauß überreichte Ehrenvorsitzender Hans Fehr.

Nach so vielen Reden ging es nun zum geselligen Teil der Festlichkeit über, die Anwesenden feierten mit Speis und Trank bis in den Abend hinein. Währenddessen durften die Kinder, betreut von Patrick Lindner vom Jugendzentrum Übach-Palenberg, auf abgegrenztem Gelände rasante Runden drehen – je nach Alter mit Kett- oder Bobbycars .

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