Bildungssuche ohne Grenzen: Stadt hilft bei Verbindungen

Von: Georg Schmitz
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Dr. Gary L. Morrison (4.v.l.) und Bürgermeister Thomas Fiedler (3.v.l.) trafen auch mit Schulleiter Matthias Küsters (3.v.r.) zusammen sprachen mit einigen Schülerinnen und Schülern aus den Abiturklassen des St. Ursula-Gymnasiums. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Suche Interessierter im Netz nach dem Namen Dr. Gary L. Morrison wird im Erfolgsfall auf vielen Seiten Infos über den in Hongkong lebenden gebürtigen Amerikaner preisgeben. Dessen Besuch in Geilenkirchen galt seiner Profession der internationalen Schullandschaft.

Auf Einladung von Loherhof-Geschäftsführer Freddy Solty und voraus gegangenen Kontaktgesprächen mit Bürgermeister Thomas Fiedler besuchte Gary Morrison die Stadt Geilenkirchen und führte mehrere informelle Gespräche, auch mit Vertretern des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula und der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule.

Gary Morrison ist Vize-Direktor der Yew Chung Educational Foundation in China, die mit Hauptsitz in Hongkong und Schulen in Shanghai, Peking, Chongqing, Quingdao sowie Silicon Valley/USA eine der weltweit größten Anbieterinnen für internationale Schulbildung ist. Der aktuelle Gast ist zuständig für internationale Bildungsgänge, seine fachlichen Kenntnisse, Referate und Vorträge finden auf allen Kontinenten Beachtung.

Als Leiter von Bildungsprojekten in Brasilien und Hawaii sowie mit dem Aufbau von internationalen Schulen in China hat sich Gary Morrison einen exzellenten Ruf als Spezialist für internationale Schulbildung erworben. Er ist Mitglied zahlreicher Bildungsorganisationen in der ganzen Welt, insbesondere der Alliance for International Education.

Für die Yew Chung Foundation sondiert Gary Morrison derzeit Standorte in Europa für die internationalen Aktivitäten seiner Schulen. Bürgermeister Thomas Fiedler lernte den Gast schon während seiner Tätigkeit für die Stadt Aachen kennen und vermittelte den Kontakt mit der Loherhof GmbH.

„Mit dem Loherhof, den exzellenten öffentlichen Schulen in der Stadt, der starken Präsenz internationaler Unternehmen und dem Nato-Verband mit Menschen aus 16 Ländern sowie ausländischer Fachkräfte samt ihrer Familien in der Region bestehen in Geilenkirchen ausgezeichnete Rahmenbedingungen für die Einrichtung internationaler Bildungsgänge”, sagte der Bürgermeister beim Empfang von Gary Morrison im Rathaus. Einen Tag zuvor hatte dieser sich im Loherhof einen Eindruck von der Anlage gemacht.

„Unser Vorteil ist die Nähe zu europäischen Metropolen wie Brüssel, Antwerpen oder Paris und Universitätsstandorten wie Aachen, Köln und Maastricht”, schilderte der Bürgermeister. Dem Besuch von Gary Morrison seien Standortanalysen voraus gegangen, damit sich der Vize-Direktor der Foundation einen Eindruck von der Lage Geilenkirchens verschaffen konnte.

„Wir liegen als kleine Stadt mitten im größten Verdichtungsraum für Forschung und Technologie in Europa”, vermeldete Bürgermeister Thomas Fiedler nicht ohne Stolz: „Ich könnte mir vorstellen, dass der Loherhof eine internationale Bildungsstätte wird, in der verschiedene hochwertige Bildungsinstitute Kurse durchführen und junge Leute aus aller Welt hier einen Teil ihrer Schulausbildung absolvieren.”

Globale Ausrichtung

Gary Morrison besuchte auch das St. Ursula-Gymnasium und unterhielt sich mit Schülerinnen und Schülern der 13. Klassen. Er berichtete von der rasanten Entwicklung in China, wo die Städte atemberaubend schnell wachsen. 6000 internationale und 450 chinesische Studenten würden die Bildungsgänge der Yew Chung Educational Foundation nutzen. Seine Schulen repräsentierten globale Kompetenz, „to transforming the people from local to global”, so Gary Morrison, also die Menschen vom lokalen zum globalen Denken zu befähigen.

Er erklärte den gespannt zuhörenden Schülern zudem, wie wichtig die globale Ausrichtung mit bilingualem Unterricht in der heutigen Zeit sei. Fünf Schülerinnen und ein Schüler mit Auslandserfahrungen berichteten dem Gast von ihren Eindrücken. „Ihr seid wundervolle Botschafter eurer Schule”, dankte Thomas Fiedler den angehenden Abiturienten.

In der Stadt wird das Treffen als „Erstkontakt” bewertet, sachliches Ausloten der Möglichkeiten soll konkreten Gesprächen voran gehen.
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