Gangelt-Kreuzrath - Bildhauer-Symposium: Dächer für die Kunst aus Holz

Bildhauer-Symposium: Dächer für die Kunst aus Holz

Von: hama
Letzte Aktualisierung:
Kunst
Die Arbeit von Brele Scholz (Mitte), das Tango tanzende Paar, musste am Wochenende vor dem Regen geschützt werden. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. Jorn Ronnau kehrte dem Kreuzrather Regen den Rücken und zog sich auf eine Tasse Kaffee in die „Alte Ziegelei” zurück. Viele der Künstler des Bildhauer-Symposiums für Holzskulpturen in Olivenholz stellten in Windeseile ihre Zelte, die bis zum Sonntag noch gegen die Sonne geschützt hatten, nun über die Olivenbäume, um den Regen abzuhalten.

Die andere Künstler, deren Bäume zu groß oder zu ausladend waren, um sie unterzustellen, hatten Pech.

Alle zehn Künstler waren zufrieden mit dem Besucherzustrom am Wochenende. Viele Wanderer und Radfahrer machten Station und auch einige Kunstinteressierte fanden sich ein. Zehn Künstler, von denen die meisten in Europa einen Namen haben, sieht man schließlich nicht alle Tage neben einander arbeiten.

Jorn Ronnau (http://www.ronnau.dk), der vielfach ausgezeichnete dänische Künstler hat allerdings seine Skulptur, die eine Beziehung zwischen den Menschen und den Bergen zeigen soll, im oberen Teil mit einer Mülltüte geschützt.

Immer noch mit den Vorarbeiten beschäftigt sind Stephanie Carlton Smith (http://www.­stephaniecarltonsmith.co.uk), die 2009 mit dem „Terre Sans Frontier Art Residency” in Marokko ausgezeichnet wurde, Petra Paffenholz (http://www.­petra-paffenholz.de), die nun doch in Ultramarin arbeiten will.

Bei Brele Scholz (http://www.­brelescholz.de) kann man das Tango tanzende Paar schon deutlich erkennen. Sie, die zum Organisationsteam rund um diesen Wettbewerb gehört, trifft sich bei dem Schmuddelwetter immer wieder im Zelt von Simcha Roodenburg, in dem eine Termoskanne mit Kaffee steht.

Der Niederländer Roodenburg (http://www.art-report.com) hat vor kurzem die Europol-Zentrale in Den Haag mit Kunst ausgestattet. Gespannt sein dürfen die Gäste, wie sich die Arbeiten im Laufe dieser Woche noch entwickeln werden.

Entgegen anders lautenden Meldungen werden die Arbeiten für die Abschlussveranstaltung am Wochenende nicht prämiert, das heißt, es wird keine Platzierungen geben.

Im Rahmenprogramm rund um die Vorstellung der fertigen Arbeiten an der Alten Ziegelei in Kreuzrath wird am Sonntag um 13 Uhr Professor Wolfgang Beckers, freier Kurator und Kunstkritiker, über die Aktion sprechen.
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