Gangelt - Biker feiern mit Bewohnern der Heinsberger BeWo ein Sommerfest

Biker feiern mit Bewohnern der Heinsberger BeWo ein Sommerfest

Von: hama
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Rund 70 Klienten der BeWo Heinsberg waren bei den Biker & Triker Freunden ohne Grenzen zu einem bunten Nachmittag mit einer Ausfahrt auf einem Motorrad eingeladen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Knatternde Motorräder, herrliches Sommerwetter und Menschen, die in geselliger Runde einen schönen Nachmittag verbringen, waren der Rahmen für eine kurzfristige Veranstaltung des Motorradclubs in Hohenbusch.

„Es passiert schon mal, dass wir auch kurzfristig solche Veranstaltungen organisieren“, erzählt Horst Sommer, Vorsitzender der „Biker & Triker Freunde ohne Grenzen“, mit Blick auf die Veranstaltung. Erst eine Woche zuvor hatten sich Horst Sommer und Peter Pougin, einer der Geschäftsführer der Heinsberger BeWo, eine Einrichtung für ambulantes betreutes Wohnen, getroffen.

Zwischen den ehemaligen Arbeitskollegen kam zur Sprache, dass diese Einrichtung für psychisch kranke Menschen bald ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Sommerfest feiern möchte. „Das organisieren wir für euch“, sah Sommer das soziale Engagement der Biker & Triker Freunde ohne Grenzen gefordert.

Rund 70 Gäste aus dem Bereich der Eingliederungshilfe waren nach Hohenbusch zum Biker-Vereinsheim Oase gekommen und freuten sich auf einen bunten Nachmittag bei einer Bruthitze. Gegen die hohen Temperaturen gab es kühle Getränke, gegen den Hunger Gegrilltes.

Weil so viele Motorräder und Trikes auf dem Vereinsgelände standen und manche Fahrer dieser tollen Maschinen zu der kurzen Hose eine dicke Lederjacke trugen, war wohl auch bald klar, wie der besondere Höhepunkt dieses Tages aussehen sollte: Für alle, die Lust an einer kleinen Spitztour hatten, wurde eine 20-Kilometer-Runde auf dem Beifahrersitz angeboten.

Das kam an, das sorgte für Stimmung. Als Horst Sommer dann die Mitfahr-Schleifen verteilen ließ, war die Schlange lang und der Jubel groß. Große Augen machte nicht nur Peter Pougin. Er wusste zu berichten, dass diese Klientel oft Schwierigkeiten hat, Kontakt zu andern aufzunehmen.

„Die Hemmschwelle ist hier groß“, hatte ihn die Erfahrung gelehrt, und nun staunten er und die Mitarbeiter über das schnelle Zueinanderfinden der Gespanne. „Ich hatte hier auch schon positive Rückmeldungen, bevor das Programm gestartet ist“, so Peter Pougin.

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