Beyelsfeld: Planer kommen den Anwohnern entgegen

Von: Manfed Hahn
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Übach-Palenberg. Wenn am 8. Dezember in der Einwohnerversammlung über den Bebauungsplan für das Beyelsfeld südlich der Connealle gesprochen wird, dann sind bereits einige Änderungswünsche der Bürger in die Planung eingeflossen.

 Im Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung stellte Uwe Schnuis vom Planungsbüro RaumPlan den geänderten Plan vor, der nach einigen Anmerkungen und Ergänzungen die Zustimmung des Ausschusses fand.

Eine wesentliche Änderung des Plans ist die Anlage einer dritten Anbindung des Baugebietes, nämlich im Nordwesten als Verlängerung der Straße am Bucksberg. Das führt zur Anlage von etwa drei Meter breiten Grünstreifen zwischen Straße und Bebauung. Eine weitere Folge der Bürgeranregungen ist eine Minderung der Geschosshöhe von einem auf eineinhalb Geschosse, womit – so Uwe Schnuis – die Nutzung des Dachgeschosses als abgeschlossener Wohnung immer noch möglich bleibt.

In weiten Bereichen des Plangebietes mit 84 Einzelhäusern und 14 Doppelhaushälften wird die maximale Firsthöhe um einen Meter auf 8,50 Meter sowie die Traufhöhe auf 4,50 Meter gesenkt. Das gilt vor allem nach Süden zur Via Belgica hin, aber auch nach Norden zur Conneallee, deren Anwohner die Verbauung ihrer Aussicht beklagen. Für das Mehrfamilien-Karree in der Mitte des Plangebiets gilt eine Traufhöhe von sieben Metern.

„Wir sehen den guten Willen“

Für die CDU begrüßte Josef Fröschen den Plan mit seinen Änderungen und schlug als Ergänzung vor, dass die S-Bauland GmbH, die das Projekt Beyelsfeld abwickeln wird, „sicherzustellen hat, dass der Baustellenverkehr zur Erschließung des Baugebietes vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungen ausschließlich über den zu ertüchtigenden Wirtschaftsweg Richtung Friedensstraße zu erfolgen hat“.

„Wir sehen den guten Willen und unterstützen den Plan“, sagte Alf-Ingo-Pickartz für die SPD. Auch die Ergänzung, den Baustellenverkehr über die Verlängerung der Friedensstraße zu führen, fand seine Zustimmung. Sein Parteifreund Heiner Weißborn verstärkte diese Aussage noch. Er äußerte Zweifel am Nutzen der zusätzlichen Straße aus Richtung Bucksberg und forderte, dass die Anbindung über die Friedensstraße (sie führt aus Richtung Boscheln auf das Beyelsfeld zu) auch bei weiteren Bauschritten in diesem Gebiet sichergestellt sein müsse.

Ein wenig skeptisch blieb in diesem Punkt Willi Pfennigs als Geschäftsführer der S-Bauland GmbH. „Zu hundert Prozent werden wir das kaum schaffen können“, befürchtet er, denn 80 bis 90 Prozent des Feldweges aus Richtung Friedensstraße gehörten zur Via Belgica, der historischen Römerstraße zwischen Köln und Tongeren. Deshalb werde sich mit Sicherheit das Amt für Denkmalpflege melden – aber das müsse man eben abwarten.

Gleich nach der einstimmigen Zustimmung passierte die geänderte Planung auch den Haupt- und Finanzausschuss.

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