Betagte Autos neben modernen Flugzeugen

Von: g.s.
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Großes Interesse fanden die schmucken Oldtimer aus „historischer“ Mercedes-Benz-Produktion beim Treffen auf der Nato-Airbase. Besonders dieser rote 190er Combi (l.) zog viele Blicke auf sich. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren. Automobile Technik trifft auf Flugtechnik: So hätte der Oberbegriff für eine Zusammenkunft von Oldtimer-Freunden auf der Nato Airbase in Geilenkirchen-Teveren lauten können.

Der Stammtisch Aachen der deutschlandweit agierenden Mercedes-Benz Interessengemeinschaft (MBIG) e.V. hatte die Ausrichtung des 33. Jahrestreffens der MBIG übernommen und die Liebhaber historischer Benz-Karossen in das Dreiländereck eingeladen.

Die Teilnehmer genossen ein viertägiges Komplettprogramm mit Ausflügen und Führungen in die Region. Der Tivoli war hierbei jeweils Ausgangspunkt und Ziel der Exkursionen.

Flagge vermisst

In Zusammenwirken mit Werner Schumm von der Nato Airbase war es dem Stammtisch gelungen, eine Besichtigung des Flugplatzes in Teveren zu organisieren. An die 100 Oldtimer-Fans aus ganz Deutschland und Großbritannien mit über 30 noblen Karossen mit dem „H“ (historisch) auf dem Kennzeichen, erhielten Einlass auf das ansonsten gesperrte Militärische Gelände.

Im E-3A Club hieß der Kommandeur der Nato-Einheit, Generalmajor Andrew D. Mueller, die Damen und Herren willkommen und verwies auf die Einzigartigkeit des Awacs-Verbandes in der Welt. Es gebe vielfältige Freundschaften und wundervolle Beziehungen zur Bevölkerung von Geilenkirchen und den umliegenden Kommunen. Die knapp 2000 Beschäftigten, militärisch wie zivil, fühlten sich hier wohl, so der General.

„Wo ist die britische Flagge?“, fragte ein Oldtimer-Liebhaber von der Insel, der zusammen mit weiteren fünf Familien für das Treffen aus England angereist war. „Großbritannien hat sich in den 90er Jahren aus dem E-3A-Verband zurück gezogen und ein eigenes System aufgebaut“, berichtete Andrew D. Mueller.

Aus der „Werkstatt“

Der Generalmajor war seinerseits begeistert von den historischen „Schätzchen auf vier Rädern“. Gerd Mols vom Organisations-Team erklärte, dass viele Oldtimer-Freunde den Wunsch geäußert hätten, einmal den Nato Flugplatz in Geilenkirchen zu besuchen.

Innerhalb des Programms stand auch die Besichtigung eines Awacs-Flugzeuges und weiterer relevanter Einrichtungen des Verbandes auf dem Programm. Während des Mittagessens bestaunten viele Verbandsangehörige die schmucken Daimler, die aufgereiht auf dem Parkplatz die Blicke auf sich zogen. Besonders ein recht selten anzutreffender 190er Combi, der offensichtlich früher als Werkstattwagen Verwendung gefunden hatte, stieß auf viel Interesse.

Am Nachmittag machten sich die Oldtimer-Freunde wieder auf den Weg Richtung Aachen, wo sie sich noch einmal ausgiebig über das Erlebte unterhielten.

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