Besuch aus Südamerika in Übach-Palenberg

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Die Gastfamilien, MdB Leo Dautzenberg und Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll freuten sich beim Empfang der Austauschschüler Maxime Bourlon, Danilela Cordova Munoz und Vitor Albernaz (erste Reihe von links mit Taschen) vor dem Rathaus. Foto: Klug

Übach-Palenberg. Noch ist die sprachliche Verständigung mit den beiden Austauschschülern aus Südamerika schwierig. Doch das wird sich ändern, denn sie sind voraussichtlich bis Juli 2010 zu Gast bei Übach-Palenberger Familien, um Deutsch zu lernen und sich mit dem Alltagsleben und der Kultur vertraut zu machen.

Jetzt waren Vitor Albernaz aus Rio de Janeiro/Brasilien und Daniela Cordova Munoz aus einer 425.000 Einwohner zählenden Großstadt aus Ecuador sowie Maxime Bourlon aus der französischen Partnerstadt Rosny-sous-Bois mit ihren Gastfamilien zu einem Empfang der Stadt von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll und dem Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg in den kleinen Sitzungssaal des Rathauses geladen.

Bis auf den französischen Schüler haben die beiden Jugendlichen aus Südamerika bislang lediglich einen vierwöchigen „Crash-Kurs” in Baden-Württemberg als Orientierungsseminar in Deutsch für ihren Aufenthalt absolviert. Träger der Maßnahme ist das „Deutsche Youth for Understanding Komitee”, ein gemeinnütziger Verein, der seit 1957 internationale Schüleraustauschprogramme organisiert.

Der Verein ist zudem als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und seit dem Jahr 1984 im Auftrag des Deutschen Bundestages an der Planung und Durchführung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms beteiligt. An diesen größtenteils einjährigen Programmen nehmen pro Jahr etwa 1200 deutsche und 500 ausländische Schüler teil.

Mehr als 1000 ehrenamtliche Mitarbeiter sind auf lokaler und regionaler Ebene im gesamten Bundesgebiet für den Verein aktiv. Schüleraustausch mit YFU bedeutet, neue Perspektiven zu entdecken und interkulturelle Verständigung zu fördern. Als Austauschschüler in einem von über 40 Ländern weltweit leben, bedeutet für die Beteiligten, einen neuen Blick auf die Welt zu gewinnen.

In den kommenden Wochen und Monaten können sich die Austauschschüler nicht nur im täglichen Unterricht mit der deutschen Sprache und Kultur vertraut machen, sondern lernen außerdem noch viele andere junge Leute kennen und verbessern so ihre interkulturellen Kompetenzen.
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