Bestnoten im Griff: Fachoberschulreife im zweiten Anlauf

Von: mabie
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Neben dem Kursbesten Jerome Over (6.v.r.), freuten sich elf weitere Absolventen des Angebots der nachgeholten Fachoberschulreife bei der Arbeiterwohlfahrt unter Leitung von Petra Bernhardt (oben, Mitte). Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Jerome Over freut sich an diesem Nachmittag bis über beide Ohren. Stolz hält er sein Abschlusszeugnis mit der frisch erworbenen Fachoberschulreife in Händen. Dabei war das bei ihm gar nicht selbstverständlich, da er den Kurs zum nachträglichen Erwerb dieser Qualifikation schon einmal begonnen, aber nicht beendet hatte.

„Auch Besuche bei ihm zuhause konnten ihn nicht davon überzeugen, die Prüfungen zu absolvieren“, sagt Petra Bernhardt vom Margarete-Klug-Bildungswerk des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Doch Jerome konnte seine Prüfungsängste schließlich überwinden, trat ein zweites Mal den Bildungskurs bei der AWO an – und schloss als Bester ab.

Bei der Zeugnisübergabe freute er sich mit den Vertretern der Lehrerschaft und der AWO als übergeordneter Weiterbildungseinrichtung sehr über seinen Erfolg. „Dass ihr es geschafft habt, liegt an euch und euren Lehrern“, lobte Petra Bernhardt in der AWO-Einrichtung am Wasserturm in Übach-Palenberg die aus Geilenkirchen, Waldfeucht und Übach-Palenberg stammenden Absolventen. Sie blickte auf die relativ kurze Kurszeit von nur viereinhalb Monaten zurück, in der es zwar immer wieder „Motivationstalfahrten“ gegeben habe, aber mit Mut und Einsatz hätten es schließlich zwölf der 15 angetretenen Prüflinge geschafft.

Im Beisein von Ulrike Thiele vom Margarete-Klug-Bildungswerk und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch empfingen ihre Urkunden Robin Beyer, Chris Bronneberg, Gynyl Cana, Robin Gollek, Kay Hansen, Michaela Jaumann, Marvin Kreus, Nadine Muhr, Jerome Over, Nadine Paulussen, Chantal Röhrig und Nadine Zimmermann.

Der aktuell laufende Kurs endet schon im Juli, auch der neue Termin im Februar ist schon ausgebucht. „Die Nachfrage ist ungebrochen, und die Kurse sind sehr beliebt“, bestätigt Petra Bernhardt. Nach ihrer Ansicht liege es nicht nur an der Arbeit der Jobcenter, die in ihren Gesprächen über derartige Angebote wie vom Bildungswerk informieren.

„Auch die Mund-zu-Mund-Propaganda ist wichtig“, weiß Petra Bernhardt, „da wird der Kurs von innerhalb der Schülergruppen empfohlen.“

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