Beste Stimmung im Geilenkirchener „Hofbräuhaus“

Von: g.s.
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Während Christian Küppers (r.) den Bierkrug und Thomas Fiedler das Fass hält, haut Stephan Pusch kräftig zu und braucht nur drei Schläge zum Anzapfen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Prummern. Das vor 13 Jahren ins Leben gerufene Oktoberfest der Vereinigten Ortsvereine Prummern hat sich zwischenzeitlich etabliert und ist eine beliebte Herbstveranstaltung innerhalb der Stadt Geilenkirchen. Das liegt an dem an bajuwarische Geselligkeit angelehnten Veranstaltungsmodus mit Live-Band und bayrischen Köstlichkeiten.

Martin und Sebastian Brandner, Josef und Wolfgang Plenk sowie Martin Seidiger stehen für die Berchtesgadener Buam. Die Musiker aus dem Berchtesgadener Land hatten ihre Premiere beim Prummerner Oktoberfest und waren an allen Tagen für die Musik zuständig. Sie lösen die Rubachtaler ab, die ein Jahrzehnt im Prummerner „Hofbräuhaus“ Stimmung und gute Laune verbreiteten. Auch die neuen Musiker sind wie schon ihre Vorgänger bei Gastfamilien in Prummern untergebracht.

Mit volkstümlichen Oberkrainer Klängen und moderner Partymusik stimmten sie das Publikum auf den Abend ein. Ein paar Unentwegte schwangen schon bei den ersten Tönen das Tanzbein. Die Besucher kamen im Anzug, in Freizeitkleidung oder stilecht in Dirndl oder Lederhose ins weiß-blau geschmückte Festzelt. Doch als offizieller Teil gehört der Fassanstich zu Beginn eines Oktoberfestes immer dazu. Dafür hatten die Prummerner Landrat Stephan Pusch gewinnen können.

Bürgermeister Thomas Fiedler hatte für alle Fälle vorgesorgt und ein Profi-Zapfbesteck mitgebracht. Dies bestand aus einem unverwüstlichen Messing-Zapfhahn und einem überdimensionierten Gummihammer. Der Landrat benötigte damit nur drei Schläge um den Zapfhahn in das dafür vorgesehene Loch zu befördern. Der Gerstensaft floss jedenfalls sofort in die bereitstehenden Maßkrüge und so konnten Pusch und Fiedler dem wartenden Volk ein schnelles „Prosit“ zurufen.

Überhaupt war die Prominentendichte in diesem Jahr in Prummern besonders groß, denn zu Bürgermeister und Landrat gesellten sich auch Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers und Landtagsabgeordneter Bernd Krückel. Gegrillte Haxn, Leberkäse, Weißwurst und Spießbraten zählten beim Oktoberfest zu den beliebten Speisen. Wer hier nicht satt wurde, war selber schuld.

„Bist du beim Saufen, so bleibe dabei – deine Frau schimpft um zwölf genauso wie um drei“, ließen die Berchtesgadener Buam wissen. Gemäß diesem Motto kam dann später richtig Stimmung auf und auch an den folgenden Tagen war „bajuwarische“ Gemütlichkeit angesagt. Ein Festzug unter Beteiligung der Ortsvereine und ein Konzert des Musikvereins Prummern rundeten das gelungene 13. Oktoberfest ab.

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