Besinnliches Konzert in der Erlöserkirche

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Gelungenes Konzert in der Erlöserkirche Übach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Am Neujahrstag hatte die evangelische Kirche zum Konzert in die Erlöserkirche geladen. Das gut besuchte Konzert stand unter dem Motto: Laudate Dominum – Lobet den Herrn. Nach einer musikalischen Eröffnung durch Orgel und Trompete mit einer Trumpet Variation von Christopher Tambling folgte die Begrüßung durch Pfarrer Christian Justen.

An dieser Stelle wurde auch Kirchenmusikerin Regine Rüland für ihre 20-jährige Tätigkeit in der evangelischen Kirchengemeinde geehrt. Die stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums, Else Koullen, überreichte ihr einen prächtigen Blumenstrauß.

Der erste musikalische Block bot Werke von Antonio Diabelli. Die Chorgemeinschaft, die Streicher Anne Heesen, Beatrix Göbbels und Volker Seebode, die Trompeten Peter Jaspers und Rogér Hausmanns und die Orgel brachten die „Missa brevis Nr. 6“ aus „Diabellis Opus 1“ zu Gehör. Eingefügt wurde das Offertorium „Jubilate Deo“. Das rein solistisch gesungene Benedictus, begleitet von Streichern und Orgel, wurde von Chorleiterin Regine Rüland selbst übernommen und durch spontanen Applaus der Zuhörer belohnt. Der Messe folgte dann „Cantate Domino“.

Weiter ging es mit einer instrumentalen Einlage. Streicher und Orgel spielten die „Kirchensonate in F-Dur KV 241a“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Dann wurde es noch einmal weihnachtlich. Der Chor sang „Es ist ein Ros entsprungen“, „Still, still, weil‘s Kindlein schlafen will“ und das bekannte Werk von Johann Sebastian Bach „Wohl mir, dass ich Jesum habe“.

Dazwischen gab es zwei solistische Einlagen mit Sängerinnen aus der Chorgemeinschaft. Dagmar Windmüller sang sowohl „Schlaf wohl, du Himmelsknabe“ von Max Reger als auch im Wechsel mit Theresia Videa aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel „Er weidet die Herd“.

Es folgte nochmals Musik von Mozart im „Laudate Dominum“ aus „Vesperae solennes de Confessore, KV 339, Nr. 5“. Diesmal fungierten Alexandra Straßel und Annukka Hildermann als Solistinnen. Die vier Solistinnen glänzten allesamt mit ihren wunderbaren Stimmen.

Eine Weihnachtsgeschichte und ein kurzes Gedicht von Heinz Erhard bildeten den Übergang zum letzten Teil des Konzertes. Die Chorgemeinschaft sang „Weihnachtszeit, Freudenzeit“ von Loonis Mc Glohon und „Ding, Dong! Klinget hell ein Klang“ von Christopher Tambling. Nach einem kräftigen Applaus wurde noch das gemeinsame Lied „Nun freut euch, ihr Christen“ gesungen.

Die Begeisterung des Publikums war so groß, dass als Zugabe noch einmal das Stück „Weihnachtszeit, Freudenzeit“ gesungen wurde. Man darf wohl wieder von einem durch und durch gelungenen Konzert sprechen.

Die Chorgemeinschaft, die von Regine Rüland ins Leben gerufen wurde, blickt im Herbst auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Die Sängerinnen und Sänger sind stolz darauf, auch jüngere Menschen, die Freude am Singen haben, in ihrer Gemeinschaft begrüßen zu dürfen. Interessierte Menschen können gerne einmal an einer Probe teilnehmen. Vor allem über männliche Sänger würde man sich freuen. Sängerinnen sind natürlich auch immer willkommen.

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