Berufsbörse: Markt der Möglichkeiten

Von: mabie
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Bei der elften Auflage der Berufsbörse an der Willy-Brandt-Gesamtschule gibt es auch Angebote zum Mitmachen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „It's your life...“: Unter dieser Überschrift startet auch in diesem Jahr die inzwischen elfte Berufsbörse der Willy-Brandt-Gesamtschule in Übach-Palenberg. Am Freitag, 2. September, gibt es dann in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im weitläufigen Pädagogischen Zentrum der Schule an der Comeniusstraße ein breit gefächertes Info-Angebot zur anstehenden Berufswahl.

„Bereits im Jahr 1997 entwickelte sich die Idee für eine eigene Berufsbörse an der Schule“, erinnert sich Schulleiter Manfred Ehmig. „Die Berufswahl ist im Leben eines Schülers eine zentrale Entscheidung, die sein künftiges Leben maßgeblich beeinflusst“, weiß er. Dabei haben sich die Bedingungen der Berufswahl in den letzten Jahren immer schneller verändert.

„Steigende Anforderungen an die Qualifikation und rasche Veränderungen in der Arbeitswelt, neue Bildungsgänge und Berufe machen die Berufswahl immer schwieriger und anspruchsvoller“, sagt Ehmig. Daraus leitet er den klaren Auftrag der Schule ab, den Berufswahlprozess systematisch zu unterstützen, damit die Schüler ihre Berufswahlentscheidungen eigenverantwortlich und selbstständig treffen können und bestmöglich auf den Start in die berufliche Ausbildung vorbereitet sind.

Im Sinne eines „Marktes der Möglichkeiten“ werden zur elften Berufsbörse an der Gesamtschule rund 70 Aussteller ihre Betriebe und Institutionen vorstellen. Das Angebot reicht dabei von klassischen Handwerksberufen über Berufe im Dienstleistungssektor, Polizei, Bundespolizei, Zoll, Bundeswehr, Duale Studiengänge bis hin zur Studienberatung diverser Hochschulen, auch aus den Niederlanden.

Vertreter des Arbeitsamtes, der Berufsberatung, der IHK und der Handwerkskammer nehmen als Gesprächspartner teil. Weiterführende Schulen informieren über schulische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Darüber hinaus werden Informationen zum Bundesfreiwilligendienst und zum freiwilligen sozialen Jahr angeboten“, kündigt Ehmig an. Auskünfte aus erster Hand gibt es für die Schüler dann nicht nur von den firmeneigenen Ausbildungsbeauftragten, sondern auch von Azubis und Studenten, die natürlich altersmäßig oft ganz dicht an den künftigen Schulabsolventen dran sind.

Erste Kontakte zu Firmen können im Hinblick auf Berufsfelderkundungstage, Praktika und Ausbildungsstellen geknüpft werden. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, nach Alternativen zu suchen für den Fall, dass es mit dem Wunschberuf nicht klappt. „Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Eltern der Jahrgangsstufen 8 bis 13 der Willy-Brandt-Gesamtschule, aber auch der anderen Schulen aus der Region“, so Ehmig.

Die Ausbildungsplattfom in der Region Aachen, Düren und Heinsberg: acubi.de

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