Übach-Palenberg - Benefizkonzert des KammerMusikEnsembles

Benefizkonzert des KammerMusikEnsembles

Von: mabie
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Das KammerMusikEnsemble mit Daniel Herchenbach (Violine), Elisa Peschen (Violine), Christine Schönleber (Bratsche) sowie Simon Peschen (v.l., Violoncello), spielte für „Malabon“ Geld ein. Foto: Markus Bienwald
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Aktive der Freunde der Kammermusik, des KammerMusikEnsembles und der Projektgruppe Malabon freuten sich mit Hanns-Paul Jouck (4.v.l.), Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (5.v.l.) und Herbert Schmerz (4.v.r.) über die Spende aus dem Konzertabend. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Es ist einfach ein Team, das hervorragend zusammenarbeitet.“ Da ist sich Hanns-Paul Jouck absolut sicher. Denn der Kopf des Vereins „Freunde der Kammermusik“ weiß, dass er sich sowohl auf den Vorstand wie auch auf seine Mitspieler absolut verlassen kann.

Das gilt auch für die dreimal pro Jahr stattfindenden Benefizkonzerten, die jeweils einem guten Zweck in der näheren Umgebung der Konzertorte gewidmet sind. So auch jetzt beim letzten und ausverkauften Benefizauftritt im würdigen Entree von Schloss Zweibrüggen.

Das KammerMusikEnsemble (KME) hatte geladen, die große Kartennachfrage versprach schon ein interessantes Konzert. Mit dem Ergebnis waren Kammermusiker und auch der Schirmherr, Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, hochzufrieden; unterm Strich kamen durch den Abend und weitere Spenden 1560 Euro zusammen.

„Es war ein wunderschönes Konzert“, befand Musiker Jouck. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich das KME in diesem Jahr stark verjüngt habe, war Hanns-Paul Jouck als Motor des Vereins und des Ensembles von der fantastischen Umsetzung begeistert.

„Das Menschen Verbindende spielt für uns immer eine wichtige Rolle“, machte er klar. So habe es seit dem Start des KME im Jahr 1980 rund 100 Benefizkonzerte mit einem Gesamterlös von gut 75.000 Euro gegeben. Alleine in diesem Jahr sind, neben den 1560 Euro am Stammsitz Übach-Palenberg, bei den weiteren zwei Konzerten in Aachen-Kornelimünster (650 Euro) und Wassenberg (1100 Euro) weitere Hilfsbeträge zusammengekommen. „Und das bei einer relativ überschaubaren Besucherzahl“, wie Vereinschef Jouck abschließend bemerkte.

Herbert Schmerz von der Projektgruppe Malabon als Vertreter des Vereins, dem die Spende zugedacht war, freute sich über so viel Engagement. Er verteilte kleine „Schutzengel“-Buttons für die Musiker, eine Gabe, die vom Verein für die dringend benötigten Spenden entwickelt wurde. „Wir müssen pro Jahr rund 30.000 US-Dollar sammeln, um unsere Kinder in Malabon zu unterstützen“, machte Herbert Schmerz klar.

So koste die warme Mahlzeit pro Tag für ein Straßenkind nur 50 Cent, aber durch die Ausbildungsgarantie von drei bis vier Jahren für 50 bis 60 Kinder gleichzeitig, die der Verein gibt, entstehen noch Kosten von etwa 60 Euro pro Monat pro Schüler. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr wieder neue Schüler aufnehmen können“, freut sich Herbert Schmerz auf die nahe Zukunft. In den 25 Jahren des Bestehens, da ist er sicher, wurde eine „gelungene, nachhaltige Entwicklung“ in Gang gesetzt, die es weiter zu unterstützen gelte.

Dem schloss sich auch der Erste Bürger gerne an. „Ich weiß, wie viel Engagement und Arbeit hinter der Projektgruppe steckt“, sagte Wolfgang Jungnitsch und unterstrich die herausragenden Leistungen des KME. Spontan bot er der Projektgruppe Malabon an, sich anlässlich der Übach-Palenberger Familientage am Wochenende des 1. und 2. Juni mit einem Informationsstand auf dem Gelände des Ü-Bades zu beteiligen, um dort noch mehr für die Unterstützung des Projekts zu erreichen.

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