Belohnung für gelungene Saison: VfR-Schwimmer feiern sich selbst

Von: mabie
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So lässt man sich doch gerne auf den Arm nehmen: Die Aktiven der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenbergs feierten am Freitagabend mit ihrem Cheftrainer Manfred „Fredl“ Rothärmel. Auch Rothärmels Frau und Trainerin Ulrike (2.v.l.), sowie Trainerkollege Stefan Fischer (l.) hatten ihren Spaß. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Da soll noch mal einer sagen, dass sich Leistung nicht lohnt. Am Freitagabend durften die Aktiven der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg einmal in die Welt des Feierns abtauchen. Dazu hatte das Trainerteam mit Manfred „Fredl“ Rothärmel, Stefan Fischer und Ulrike Rothärmel in den Saal des Palenberger Hotels Weydenhof geladen.

Die 28 anwesenden Aktiven – ein paar waren wegen anderer Verpflichtungen oder studienbedingter Abwesenheit entschuldigt – genossen aber nicht nur ein gutes Essen und eine große gesellige Runde. Sie durften sich auch zu Recht einmal feiern lassen, wie Fredl Rothärmel betonte. „Das ist heute eine Gute-Leistungs- und Aufstiegsfeier“, so der Trainer augenzwinkernd.

Denn Männlein wie Weiblein der ersten Mannschaften haben den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga gepackt. Die zweiten Mannschaften haben sich zudem in der Bezirksklasse behauptet, wobei die Mädels den Aufstieg in die Bezirksliga nur knapp verpassten.

Die Leistungen während der gesamten Schwimmsaison haben dabei, im Vergleich zu anderen Sportarten mit Klassenwertungen, nur wenig bis gar keinen Einfluss auf Auf- und Abstieg. „Wir schwimmen nur einmal im Jahr direkt gegeneinander, beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen, dem DMS“, erklärt Rothärmel.

Ein Tag entscheidet also über Wohl und Wehe, „da ist man natürlich tagesformabhängig und auch krankheitsbedingte Ausfälle können eine Rolle spielen“, weiß der erfahrene Trainer. Auf den Tag genau für vier Stunden fit zu sein, ist somit Aufgabe für das ganze Schwimmtrainingsjahr. „Sonst funktioniert es nicht“, sagt Fredl, wie er von den Seinen liebevoll genannt wird, schulterzuckend.

Offensichtlich hat sich das viele Kachelnzählen bei den zahllosen Trainingseinheiten bezahlt gemacht, denn in einem Fernduell wurde für beide erste Mannschaften der Aufstieg klargemacht. Beeindruckend ist dabei aber nicht nur die Leistungsdichte der Übach-Palenberger Schwimmer, sondern auch die Altersspanne.

„Der Jüngste ist zwölf, der Älteste 25“, so Rothärmel, dem noch die Ehre zuteilwurde, Jan Pietschmann mit dem 1988 vom damaligen Abteilungsvorsitzenden und heutigen Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gestifteten Wanderpokal, dem „Surferpokal“ für den punktbesten Schwimmer des Jahres in den eigenen Reihen, auszuzeichnen.

Bemerkenswert ist zudem noch der neue Vereinsrekord von Jonas Rütten, der die 100 Meter Rückendistanz in nur 1:00,31 Minuten absolvierte. Wie die Aussichten auf eine Neuauflage der Gute-Leistungs- und Aufstiegsfeier im kommenden Jahr sind, kann Rothärmel zwar noch nicht wirklich sagen. Aber er sieht zuversichtlich aus, auch als er zur Feier des Tages von seinen Aktiven einmal – natürlich nur fürs Foto – auf den Arm genommen wird.

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