Übach-Palenberg - Bekannte Künstler bei der Kölschen Nacht im Wies’n-Zelt

Bekannte Künstler bei der Kölschen Nacht im Wies’n-Zelt

Von: mabie
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Bei der ausgelassenen Stimmung im Festzelt an der Borsigstraße (großes Foto) hatten Wolfgang Dressel (kleines Foto, links) und Josef Switalla vom Festausschuss Übach-Palenberger Karnevalsvereine gut Lachen. Die zweite „Kölsche Nacht“ kam gut an. Foto: Markus Bienwald
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Bei der ausgelassenen Stimmung im Festzelt an der Borsigstraße (großes Foto) hatten Wolfgang Dressel (kleines Foto, links) und Josef Switalla vom Festausschuss Übach-Palenberger Karnevalsvereine gut Lachen. Die zweite „Kölsche Nacht“ kam gut an. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zweite Auflagen sind ja immer so eine Sache: Entweder es funktioniert, und die Sache klappt sogar besser als bei der Premiere, oder es geht in die Hose. Wer in die Gesichter von Wolfgang Dressel und Josef Switalla vom Festausschuss Übach-Palenberger Karnevalsvereine blickte, wusste schon recht früh am Samstagabend Bescheid, dass auch die zweite Auflage der „Kölschen Nacht“ ein Volltreffer war.

„Es passt alles“, sagte Switalla, „wir sind wirklich zufrieden“. Dabei dürfte die Mission, die im letzten Jahr erstmals ausgerichtete Feier-Nacht außerhalb der Session zu toppen, nicht einfach gewesen sein. „Es hat aber funktioniert“, so Wolfgang Dressel. Dass Karnevalisten auch außerhalb der „Fünften Jahreszeit“ gerne mal feiern, kam den Vertretern des Festausschusses Übach-Palenberger Karnevalsvereine natürlich zugute.

So dürften es tausende Gäste gewesen sein, die sich am Samstagabend auf den Weg zum Riesenfestzelt an der Borsigstraße machten. Dabei nutzten die Karnevalisten die Gelegenheit, denn an Ort und Stelle wurde vor Wochenfrist ja noch das Übach-Palenberger Oktoberfest gefeiert. Die Wirtsleute Astrid und Albert Spiertz beließen es allerdings nicht beim Umschmücken des Zeltes, auch die Aufteilung war eine andere: Wo bei der „Wies’n“ noch zünftige Gemütlichkeit mit Bierbänken herrschte, gab es bei der Kölschen Nacht große Stehtische und nur wenige Bänke. Den Fans, die sich für den Abend nicht ins Karnevalskostüm, sondern zu den Stadtfarben passend in „Rut-Wiess“ kleideten, war das eine willkommene Einladung vor der großen Bühne ausgiebig zu tanzen.

„Ganz oder gar nicht“, kommentierte Josef Switalla vom Festausschussvorstand die Auswahl der Bands. Mit den auch überregional bestens bekannten „Räuber“, „Paveier“, „Die Filue“ und der Band „Domstürmer“ war das Programm schon auf dem Papier aller Ehren wert. „Die Ankündigung der Bands sorgte schon sehr früh dafür, dass wir nur noch Restkarten anbieten konnten“, erklärte Wolfgang Dressel.

Im Umkehrschluss brachte das deutliche Entspannung bei den Offiziellen, die sich im Vorfeld bei einem Feier-Abend dieses Ausmaßes doch ein paar Sorgen machten. So war es fast schon egal, welche der Bands sich auf dem Podium an zentraler Stelle im Festzelt die Ehre gab: die Gäste feierten, was das Zeug hielt. Mittendrin waren natürlich viele KGs mit ihren Mitgliedern. Die Musik war dabei eine bunte Mischung aus den Klassikern des kölschen Karnevals und aktueller deutschsprachiger Pop- und Rockmusik.

In jedem Fall zogen die Veranstalter eine sehr positive Bilanz. Schließlich bewies das ausgesprochen feiertaugliche Publikum in der ehemaligen Bergbaugemeinde, dass es den Wechsel zwischen den Festen so nahm, wie es gerade passt. Wolfgang Dressel und Josef Switalla waren sich daher schon am Abend selbst sicher, dass auch die dritte Auflage kommen wird. „Ganz sicher“, sagte Wolfgang Dressel lachend.

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