Bekannte Hits und Melodien zum Träumen

Von: Renate Kolodzey
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Anne Heesen dirigierte beim Neujahrskonzert schwungvoll das Orchester der Musikschule. Foto: Renate Kolodzey
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Musiklehrerin Gaby Sous bezauberte die Gäste mit den perlenden Klängen ihrer Harfe. Die Kunst des Harfenspiels will sie künftig an der Musikschule unterrichten. Foto: Renate Kolodzey
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Alle Mitwirkenden des Neujahrskonzertes erhielten für ihre Darbietungen vom Publikum viel Applaus. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. Wieder einmal war das „Haus Basten“ beim traditionellen Neujahrskonzert der Musikschule rappelvoll. Als Überraschung gab es eine Premiere, denn Diplom-Musikpädagogin Gaby Sous stellte die Kunst des Harfenspiels vor, das sie zukünftig in der Musikschule unterrichten wird.

Die Schülervorspiele kamen aus den Klassen von Alexei Bityutskikh, Dr. Dorothea Dolinski, Anne Heesen, Ellen Heslenfeld, Pascal Janssen, Lilia Karpow, Olja Kataran und Lisa Plecikova, die teilweise ihre Schützlinge mit Instrumenten begleiteten.

Michael Seeling, zweiter Vorsitzender der Musikschule, beherzigte bei seiner Begrüßung das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“, und Anne Heesen, die durch das Programm führte, kündigte das erste Lied „Nehmt Abschied, Brüder“ mit den Worten an: „Damit ist nicht gemeint, dass Sie direkt wieder gehen sollen!“ Maja-Fee Gietz, Mika Henzler, Janina und Jannik Heyderhoff, Senta Kreimer, Marcella Mathieu, Annika Roes, Johanna Wagner und Patrik Weizel präsentierten das traditionelle Stück mit viel Gefühl auf ihren Geigen.

Locker dahinfließend visualisierte dann Jenny Glocke am Klavier „Die Moldau“ von B. Smetana, auf der sich auch „Alle meine Entchen“ wohlfühlten, die Aliki Bouras und Liv Driessen mit ihren Gitarren herbeilockten. Beachtlich sicher intonierte Max Hoppe als nächstes den „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von J. Brahms, während Eliza Bouras mit ihrer E-Gitarre einen flotten Tango von G. Montreuil inszenierte.

Victoria Raben zeigte bei ihrer Interpretation von „Havah Nagilah“ auf dem Akkordeon, wie gut sie dieses Instrument schon beherrscht, und Anna Jansen entführte flüssig auf der Gitarre spielend auf „Eine Insel mit zwei Bergen“ der Augsburger Puppenkiste. Sanfte Töne zauberte hingegen Mia Gregorius auf dem Klavier beim „Morgenlied“ von J. Bastien hervor, wohingegen Felix Claßen mit seiner E-Gitarre beeindruckend „Von fernen Sternen“ aus der Feder von M. Lange erzählte.

Mit viel Spielfreude ließ Marcella Mathieu nun auf der Geige Erinnerungen an ein „Lied aus der Mainacht“ von R. Korsakov wach werden, begleitet von Papa Thomas am Klavier. Anschließend brachte Annika Roes mit sicherem, kraftvollem Anschlag auf dem Klavier die „Sonate a-Moll“ von J. A. Bend zu Gehör. Den 1. Satz aus Bachs „Konzert in d-Moll“ stellten Senta Kreimer und Jannik Heyderhoff sensibel vorgetragen auf der Geige mit Klavierbegleitung von Matthias Kreimer vor.

Feinfühlend interpretiert

Pop-Queen Pink hätte wohl ihre Freude am hellen Klang von Mona Lauters Querflöte gehabt, die deren Song „Just give me a reason“ feinfühlend interpretierte. Fingerfertig meisterte im Anschluss Aimée Hennecken auf dem Klavier Bachs anspruchsvolles „Präludium C-Dur aus WTK“, während Mareike Tümmers mit ihrer Geige, rockig anmutend, das „Prayer in C“ von P. Guimard darbot.

Das schwierige „Octopus‘s Gardens“ von den Beatles bewältigte Johannes Wynands konzentriert auf der Gitarre, und die Geige von Leonie Hoppe brachte die Zuschauer mit „Solveigs Lied“ von E. Grieg zum Träumen. Sanft klang auch das Klavier von Jessica Backes bei Beethovens „Mondscheinsonate“, die die Schülerin ausdrucksstark präsentierte.

Nun hieß es: Bühne frei für die Harfe und Gaby Sous merkte an: „Mein Instrument ist keine große Konzertharfe – dafür braucht man viel Platz, ein großes Auto und einen starken Mann!“ Dass auch die kleine Version schön klingt, bewies sie mit keltischen Liedern wie „The quiet lands of Erin“, „Glenlivet“ und „La Valse d‘Amelie“ von Y. Tiersen. Perlende Harfenklänge ergossen sich in den Saal und schufen eine fast unwirkliche Stimmung.

Zum Abschluss spielte mitreißend das Geigen-Orchester unter Anne Heesens Leitung. Elena Stamm, Mareike Tümmers, Leonie Hoppe und Maxime Jansen verabschiedeten sich mit „He‘s a pirate“ von K. Bandell und „Czardas“ von A. Holzer-Rhomberg, begleitet von Aimée Hennecken am Klavier und Gaby Sous an der Harfe. Das Publikum bedankte sich bei allen kleinen und großen Akteuren für die beeindruckenden Leistungen mit stehenden Ovationen.

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