Beim „Wurmvergnügen“ bleibt garantiert kein Starter trocken

Von: mabie
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Daniel Plum, Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, Marc Kouchen, Martina Waliczek, Detlef Mänz (Feuerwehr), Kimberley Meyer, Profi-Tuber Hans-Jörg Koch, Karl-Heinz Kastler (DLRG) und Friedel Mannheims (Technischer Betrieb) freuen sich auf das erste „Wurmvergnügen“ in Übach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Frisch renaturiert fließt die Wurm durch ihre neue Auenlandschaft. Und in Übach-Palenberg denken die Menschen darüber nach, was sie mit der neu geschaffenen Natur anfangen können. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch hatte nach eigenen Angaben schon vor Jahren eine Idee.

„Ich wollte immer einen sportlichen Event auf unserer Wurm“, sagt er. Und so dachte er schon mal laut über eine Kanustrecke nach, die aus verschiedenen, auch naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich wurde. „Zudem haben wir die Schwierigkeit, wenn sich ein Boot querstellt, wird der ganze dahinter fahrende Rest gestoppt“, so Hans-Jörg Koch, der sich als Veranstalter mit Rafting, Kanus und Tubes bestens auskennt.

Mit dem „Wurmvergnügen“, das am Sonntag, 31. August, erstmals in Übach-Palenberg stattfindet, wurde nun doch eine Möglichkeit gefunden, den Genuss der Landschaft mit sportlichen Effekten zu mischen. Unweit des vor gar nicht allzu langer Zeit durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) renaturierten Teilstücks der Wurm zwischen Marienberg und Zweibrüggen, dürfen sich die Menschen dann in roten Gummiringen in die Fluten stürzen.

Diese so genannten „Tubes“ die aus dem gleichen, widerstandsfähigen Material wie Raftingboote bestehen und ungefähr fünf Kilo leicht sind, werden zum ersten „Wurmvergnügen“ auf rund 800 Metern Flussstrecke für ein besonders spritziges Wasservergnügen sorgen.

Die breiten Gummireifen sind mit Griffen und abgeschottetem Boden ausgestattet. „Die Leute werden dabei richtig schön nass“, ist Profi-Tuber Hans-Jörg Koch sicher, der das Kulturamt der Stadt bei der Umsetzung der Idee unterstützt. „Zwölf Tubes werden den ganzen Tag für kostenlose Bewegung auf dem Wasser sorgen“, wirbt Martina Waliczek von der Stadtverwaltung.

Letztere kann so einen großen Event natürlich nicht selbst stemmen, und nahm dazu einige Helfer mit ins Boot. An der Spitze mussten die Finanzen geregelt sein, hier stand die Kreissparkasse Heinsberg als Partner schnell fest.

Das nasse Vergnügen beginnt in den Schlosswiesen. Unter den wachen Augen der Mitglieder des DLRG-Ortsverbandes Übach-Palenberg und mit Hilfe von viel Manpower und Material vom Technischen Betrieb der Stadt, der Jugendfeuerwehr Übach-Palenberg, der Löschgruppe Frelenberg der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes dürfen sich Menschen ab zwölf Jahren beim „Tubing“ versuchen. Die Fahrt wird rund 25 Minuten dauern und auf der Höhe von Frelenberg enden. Damit die Menschen, die auf der Wurm gehörig Wasser abbekommen werden, sich auch wieder umkleiden können, steht am Ziel eine Umkleidemöglichkeit zur Verfügung.

„Für den Transport zurück zum Schloss ist auch gesorgt“, verspricht Martina Waliczek. Dafür pendeln Transporter und Busse hin und her, schließlich müssen die zwölf Tubes auch wieder zurück zum Startpunkt. Dort lohnt sich auch ein Blick in das Rahmenprogramm, denn das Schloss öffnet mit dem ersten Start um 12 Uhr seine Pforten und bietet alles rund ums leibliche Wohl, sowie Spielevergnügen für Groß und Klein.

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