Beim Feuerwehrlied fehlen glatt die Worte

Von: hama
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Wäre doch gelacht, wenn es diesem lustigen Völkchen nicht gelingen sollte, das alte Feuerwehrlied zum Vortrag zu bringen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Hastenrath. Die Theatergruppe „Haselrode” eröffnet seit einigen Jahren die Theatersaison in der Gemeinde Gangelt. Dreimal kommt das neue Stück „Das alte Feuerwehrlied” zur Aufführung. Am Freitag, 22. Oktober, und am Samstag, 23. Oktober, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 24. Oktober, um 16.30 Uhr wird in der Festhalle Hastenrath gespielt. Um an diesen drei Tagen glänzen zu können, laufen die Proben derzeit auf Hochtouren.

Wieder gelingt es der jüngsten Theatergruppe in der Gemeinde, die zum sechsten Mal vor das Publikum treten, dem „Hastenrather aufs Maul zu schauen”, den dörflichen Charakter in ihr Stück einzubinden und letztlich das herauszuarbeiten, was eine Dorfgemeinschaft ausmacht: Rund um St. Josef wird an einem Strang gezogen.

Man sagt ja den Hastenrather nicht nur große Füße, sondern auch ein hohes Maß an Geselligkeit nach. Das Miteinander feiert dann Triumphe, wenn beispielsweise das 125-jährige Bestehen eines Vereines standesgemäß gefeiert werden soll.

Bevor es gefeiert wird, gilt es aber sich darauf vorzubereiten. Es dreht sich um die Feuerwehr, in der viele Mitglied sind und die, die es nicht sind, natürlich den Rettern und Helfern ihre Aufwartung machen wollen, denn mit der Feuerwehr sollte man sich ja immer gut stehen.

Die Überraschung des großen Festabends soll die Wiederaufführung eines uralten, längst verschollen geglaubten Feuerwehrliedes sein. Die Proben dafür waren schwierig, endeten nicht selten feucht-fröhlich. Aber, da war man sich sicher, sie endeten immer erfolgreich.

„Kommt die Feuerwehr mit ihrer Spritz´ daher, löscht schnell das Feuer aus, beschützt Mensch Tier und Haus...”, ist nun auch nicht so schwer zu merken. Und die restlichen Sätze und Strophen werden von der Hastenrather Sangesgemeinschaft quasi als Selbstläufer gesehen.

Die Kleider sind gebügelt, als man sich auf den Festabend vorbereitet, die Ehrengäste geladen. Das Geschenk für den Schirmherrn wurde mehr oder weniger kunstvoll verpackt, und vor dem geplanten Liedvortrag hätte man nur noch die berühmte Stecknadel fallen hören können - man hört aber auch nichts anders. Denn irgendwie war der Text weg und plötzlich ganz Hastenrath in großer Not.

Unter der Regie von Nico Thoen soll die Komödie „Das alte Feuerwehrlied” von Erich Weber in drei Akten ein weiter Erfolgspunkt in der Geschichte werden.
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