Bei der Musiknacht kommen 3000 Euro zusammen

Von: agsb
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Bürgermeister Bernhard Tholen (l.) gratuliert Beate Gorissen von der Kinderhilfe Selfkant zur Spende wie auch der Organisator der Musiknacht, Rudi Rheimann (r.). Dieser gratuliert hier Marlene Keimes-Wennmacher stellvertretend für den Sozialfonds des Kreisjugendamtes Heinsberg. Foto: (agsb)

Gangelt. Bereits während der sechsten Gangelter Musiknacht posteten viele Besucher in sozialen Netzwerken, wie toll dieses Musikevent am Gangelter Kahnweiher sei. Nicht nur das Ambiente überzeugte, auch die Zahl der Besucher konnte sich sehen lassen. Weit mehr als 1000 Menschen feierten ausgelassen bei der Gangelter Musikparty.

Neben dem Partyspaß sollte aber auch der karitative Zweck nicht zu kurz kommen. Denn pro Getränk wurden 30 Cent für die Spendenbox verbucht. Dass sich das richtig gelohnt hat, stellten die Organisatoren beim Abrechnen fest: Insgesamt 2500 Euro blieben als Erlös übrig. Zudem rundete die EWV (Energie Wasserversorgung) den Betrag mit einer Spende von 500 Euro auf 3000 Euro auf.

Damit nicht nur eine Einrichtung von den Spenden profitiert, wurde der Betrag gesplittet. Die Hälfte – also 1500 Euro – wurden an die Kinderhilfe Selfkant übergeben. Deren Vorsitzende Beate Gorissen nahm den Scheck dankend entgegen. Die Kinderhilfe Selfkant unterstützt krebskranke und andere schwer erkrankte Kinder in Gangelt, Selfkant und Waldfeucht sowie deren Familien.

Aktuell läuft das Projekt „Hilfe für Elena“. Die 14-jährige Elena Looser aus Waldfeucht/Haaren kam im Jahr 2001 als Frühchen auf die Welt. Sie hatte schwere Hirnblutungen erlitten, so dass ihr ganzer Bewegungsapparat stark eingeschränkt war und sich nicht richtig entwickeln konnte. Ihre Arme und Beine sind gelähmt, die Rückenmuskulatur funktioniert nicht richtig. Dennoch kämpft die junge Frau jeden Tag aufs Neue. Elenas Eltern unterstützten sie dabei vor Jahren mit einer Delphin-Therapie in Curaçao – mit Erfolg. Auf dem Rückflug bestellte das Mädchen erstmals selbst ein Getränk. Zuvor hatte sie nicht sprechen können. Nun soll eine zweite Delphin-Therapie weitere Erfolge bringen.

Unbürokratische Hilfe

Der Organisator der Musiknacht, Rudi Rheimann, verkündete während der Musiknacht zudem, dass mit den Spendengeldern auch Menschen aus der Gemeinde Gangelt unterstützt werden sollen, die durch Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder sonstige Schicksalsschläge in Not geraten sind. Durch die Hilfsaktionen konnte bereits vielen Familien geholfen werden, nicht zuletzt auch durch die Unterstützung des Katharina-Kasper-Heims Gangelt sowie des Kindergartens Villa Kunterbunt Stahe-Niederbusch.

Am Ende blieb noch ein Betrag von 500 Euro übrig, der einem speziell eingerichteten Sozialfonds des Kreisjugendamtes Heinsberg zu Gute kommen sollte. Im Rahmen des Kreisjugendamtes dankte Marlene Keimes-Wennmacher für diese Unterstützung und sah das Geld wie bei der Kinderhilfe Selfkant sehr gut angelegt.

Das Kreisjugendamt hat es sich zur Aufgabe gemacht, ohne bürokratische Hürden hilfsbedürftigen Familien möglichst unkompliziert in ihrer Not und Verzweiflung zu helfen.

Abschließend dankte Rudi Rheimann allen Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dazu beitrugen, dass diese sechste Musiknacht erneut ein großer Erfolg wurde, besonders Bürgermeister Bernhard Tholen sowie der Verwaltung inklusive des Bauhofs, den Sponsoren Volksbank Heinsberg und der EWV, vertreten durch die Pressesprecherin Yvonne Rollesbroich. Einen ganz großen Dank richtete Rheimann an seinen großen Helferkreis mit über 60 Helfern sowie an die Kräfte der Feuerwehr und an die Sportvereine, den Musikverein und die Schützenbruderschaft.

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