Begas-Haus lockt jetzt auch Leute mit Behinderung

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Heinsberg/Breberen. Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Seniorenzentrums Breberen waren jetzt nur wenige Tage nach der Neueröffnung die erste große geschlossene Besuchergruppe im Begas-Haus in Heinsberg.

„Endlich ist es auch für Menschen mit Behinderungen möglich, sich an den Kunstwerken der ursprünglich aus Heinsberg stammenden Begas-Familie und an den kunsthistorischen Schätzen unserer Heimat zu erfreuen“, schwärmt Rosel Cleef-Lind, Leitung des Sozialen Dienstes im Seniorenzentrum Breberen.

Audiostationen

Rita Mülljans-Dickmann, Leiterin des Begas-Hauses, und ihre Mitarbeiterinnen hießen die Gruppe herzlich willkommen und unterstützten diese während des Rundgangs durch die zehn liebevoll nach verschiedenen Epochen gestalteten Zimmer des Museums.

Karl Cleef aus Waldfeucht begleitete die Senioren und informierte gekonnt zur Künstlerfamilie Begas, zu den Gemälden aus verschiedenen Epochen und zu den heimatlichen Schätzen der Region.

Besonders die „Heinsberger Mona Lisa“ und das große Bildnis „Die Lorelei“ hatten es den Besuchern angetan.

Mit Begeisterung nutzten die Kunstinteressierten während ihres Rundgangs die verschieden Audiostationen und ließen sich durch Dichtung und Bildbetrachtung faszinieren.

„Ich war heute zum ersten Mal in meinem Leben in einem Museum. Ich habe so viel gesehen und gelernt und es hat mir sehr gut gefallen “, bedankte sich nicht nur die 80-jährige Johanna K. zum Abschied bei allen Organisatoren und dem zuvorkommenden Personal des Begas-Hauses.

Nicht der letzte Besuch

Im Café Samocca, dem neu eröffneten Café der Lebenshilfe Heinsberg, nutzten die Museumsbesucher bei Kaffee und Gebäck die Möglichkeit, sich noch einmal intensiv über ihre Eindrücke auszutauschen.

Nach einigen erlebnisreichen und unvergesslichen Stunden machte sich die Gruppe am späten Nachmittag wieder zurück auf den Weg ins Seniorenzentrum Breberen.

Eines stand für sie alle am Ende des Tages fest: Ihr Besuch im Begas-Haus war mit Sicherheit nicht ihr letzter.

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