Baumpflanzaktion: Mittlerweile 471 gestiftete Bäume

Von: Markus Bienwald
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Viel Spaß beim Baumpflanzen und Angißen: Spender Jens van Brug (l.), der mit Enkelsohn Henry Schwarz begutachtet, ob die kaiserlinde auch fachgerecht angegossen wurde. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Unter den Linden ist nicht nur in der Bundeshauptstadt Berlin eine gute Adresse. Auch bei den Baumpflanzaktionen im Bürgerwald der Stadt Übach-Palenberg wird dies zur guten und ganz persönlichen Adresse, wie die jüngste Aktion dieser Art nun zeigte.

Kaiserlinden wurden früher zu national bedeutsamen Daten gepflanzt und haben sich so traditionell als Gewächse für besondere Anlässe bewährt. Bei der inzwischen 34. Baumpflanzaktion wurden auf einer noch freien Fläche nahe des Naherholungsgebietes Wurmtal auf Marienberger Seite gleich zehn neue Bäume gepflanzt und erhöhen damit die Zahl der gespendeten Bäume im Stadtgebiet auf 471.

Vorbereitet wurde das Ganze von den fleißigen Männern des Technischen Betriebes, die nicht nur die Löcher aushoben, sondern auch die Bäume fachgerecht pflanzten und sich künftig auch um die Pflege kümmern. Wie Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch mitteilte, waren die Anlässe für die Spender dabei wieder einmal so vielfältig wie das Leben selbst.

Verschiedene Anlässe

Anni und Walter Krüger beispielsweise erinnerten mit einem Baum an das 20-jährige Bestehen des Dartclubs „Flying Darts“ aus Marienberg. Judith und Moritz sowie Jutta und Nikolaj stifteten zum 80. Geburtstag von Berti Gündling einen Baum. Jens van Brug brachte zur Taufe seines Patenkindes Henry Schwarz einen Baum an Ort und Stelle, das Team von Ofen Willms stiftete anlässlich des 60. Geburtstages von Lambert Baeumer eine Linde.

Wilfried und Monika Hentschel feierten die Geburt ihres Enkels Anton Hentschel, die Schwiegermutter von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, Brigitte Wolter, feierte mit ihrem Baum die Vollendung des 80. Lebensjahres, während Ursula und Klaus Thesing ohne konkreten Anlass zu Baumspendern wurden.

Enkel Milo war für Anita und Herbert Beckers Grund genug, einen Baum zu pflanzen, das Gleiche gilt für Rela und Klaus Hanke, die damit die Geburt von Enkeltochter Marie feiern. Abgerundet wurde der Reigen der Spender durch Helene Bohlinger, die ihr Gewächs als „Erinnerungsbaum“ ansieht.

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