Bau verzögert sich, Freibad öffnet später

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Der Schutt ist weg, die Baustoffe sind aber noch da: Vor Anfang Juni wird es wohl nichts mit dem Badevergnügen im neuen Freibad von Ubach. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Derzeit lässt das Wetter die Menschen schon vom Sommer träumen. Doch ebensowenig wie eine Schwalbe nicht den Sommer macht, können Handwerker beim Bau des neuen Übach-Palenberger Freibades zaubern.

Auch wegen der schlechten Wetterlage der letzten Wintermonate hat sich der Bau verzögert. Anfang Juni, so schätzen Baufirmen und die Stadtverwaltung, wird es soweit sein: Dann öffnet das völlig neu gestaltete Freibad an der Dammstraße seine Pforten. Die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses durften beim Ortstermin schon mal die noch belebte Baustelle besichtigen.

Das Becken ist im Rohbau fertig, derzeit sind Mitarbeiter damit beschäftigt, die Edelstahlumrandungen zu schweißen. Doch bis alles soweit ist, wird noch einiges an Arbeit auf alle Beteiligte zukommen. Vor allem der Rasen macht noch Sorge. Tief sind die Furchen, die vor allem Schutt-Lkw im Grün hinterlassen haben. Auch erfordern die neu gestalteten Wasserflächen frisch gesäten Rasen. Daher sei die Liegewiesen-Freigabe „teilweise noch unklar”, wie der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, unterstrich. Doch unterm Strich sei das Bauteam auf dem richtigen Weg, vorausgesetzt, das Wetter macht keinen weiteren Strich durch die Rechnung.

Beeindruckend sind die „technischen Daten” des Neubaus allemal. Neben einer 25-Meter-Wettkampfschwimmbahn mit acht Bahnen und Startblöcken wird das 50 mal 21 Meter messende Becken eine Grundfläche von rund 1050 Quadratmetern aufweisen. Der größte Teil davon, bis kurz vor den Startblöcken, ist als Nichtschwimmerbereich mit einer Wassertiefe zwischen 60 und 140 Zentimetern ausgewiesen.

Nur auf den letzten neun Metern in Richtung Startblöcke vertieft sich das Becken bis auf zwei Meter, um ordnungsgemäßes Eintauchen zu gewährleisten. Zwischen den 25-Meter-Bahnen und dem übrigen Teil des Beckens wird nicht nur auf einer Breite von fünf Bahnen eine Betonwand eingezogen, auch ein neues Stilelement zieht ins Bad ein.

Denn über die übrigen drei Bahnen Wasserbreite spannt sich eine Holzbrücke. Hier sollte ursprünglich ein alter Bekannter, der bislang im Naherholungsgebiet Marienberg das Festland und die kleine Grillinsel verband, einziehen. Doch diese Holzbrücke tut nun bekanntlich am „kleinen Naherholungsgebiet” hinter dem Rathaus Dienst.

Im eigentlichen Spielbecken, das über eine in der Ecke installierte Treppe zu erreichen ist, gibt es Wasserspiele und eine Doppelrutsche. Die drei Zugänge zu den Becken werden barrierefrei gehalten, um gehbehinderten Menschen die Bereiche besser zugänglich zu machen. Im Bereich des ehemaligen Sprungbeckens gibt es künftig ein Beachvolleyball-Feld. Ein Teil der alten Nichtschwimmerbeckens wird zum Wasserparadies für die jüngsten Besucher. Es umfasst nicht nur einen Sandspielplatz, sondern auch zwei Becken.

Zum Gesamtkonzept des neuen Freibades gehören auch die große Liegewiese mit einer Fußballecke und der zwischen dem Hallenbad und dem Freibecken angeordnete Liegebereich. Plätze für Sonnenliegen, Strandkörbe und Sonnenschirme sollen dann ebenfalls geboten werden. Schließlich wurde auch an die Infrastruktur für eine mögliche Außengastronomie auf dem Freibadgelände gedacht.
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