Barrierefreies Wohnen in Bauchem

Von: mh
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Geilenkirchen. Auf dem Weg zur Errichtung eines Sozialzentrums mit seniorengerechten und barrierefreien Wohnungen in Bauchem auf der Fläche des ehemaligen Pfarrzentrums St. Josef ist ein weiterer Schritt getan.

Einstimmig beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung die dazu notwendige Änderung des Bebauungsplans. Zuvor hatte Uwe Schnuis vom Architekten- und Planungsbüro „Wildschütz Schnuis“ einige Gestaltungselemente für das Vorhaben erläutert.

Zur Straße „Im Gang“ hin, wird es demnach eine geschlossene dreigeschossige Bebauung geben, auf deren Rückseite sich zweigeschossige Anbauten anschließen. Da dabei die Untergeschosse teilweise auf Ständern gebaut werden und so ein Unterfahren möglich ist, hat man die Möglichkeit für 64 Stellplätze geschaffen. Damit begegnet der Bauherr der Sorge vieler Anwohner der Straße „Im Gang“, es könnten Parkplätze vor ihren Häusern wegfallen.

Der gesamte Komplex soll an der Rückseite mit Lärmschutzmaßnahmen zum dortigen Geschäftsparkplatz hin abgeschirmt werden. Auf Nachfrage von Jürgen Benden (Grüne) erklärte der Leiter des Planungs- und Bauamtes, Alexander Jansen, dass für den Bau 18 Bäume gefällt und durch zwölf neue ersetzt werden. Für den Baubeginn, so Jansen auf eine weitere Nachfrage von Heinz Kohnen (CDU), müsse man mit Ende 2016 oder Anfang 2017 rechnen, da für den Bauherrn die Erweiterung des Altenheims am Mausberg Vorrang habe.

Diskussionsbedarf gab es im Ausschuss bei der Änderung des Flächennutzungsplans für die Ausweisung eines Neubaugebietes in Teveren südlich der Töpferstraße und westlich der Talstraße. Jürgen Benden (Grüne) bemängelte, dass es hier keine gesicherten Zahlen aus einer Bedarfsanalyse gebe und dass das Baugebiet zu dicht an das Landschaftsschutzgebiet komme und den dortigen Bach einenge. „Wie so oft wird hier nicht an die Natur gedacht, sondern es geht ums Geldverdienen“, sagte er. Dem hielt Beigeordneter Markus Mönter entgegen, es gebe durchaus Bedarf und die Stadt habe sonst keine Reserveflächen. Entlang des Baches habe man zu dessen Schutz eine breite Freifläche eingeplant. Es gehe vor allem um Baumöglichkeiten für junge Familien, so vertrat Wilhelm-Josef Wolff die Meinung der CDU zu dem Vorhaben. Teveren biete hier die passende Infrastruktur, und das Ortsbild werde mit dem Baugebiet abgerundet.

Bei jeweils drei Neinstimmen und einer Enthaltung gab der Ausschuss grünes Licht sowohl für die Änderung des Flächennutzungsplanes als auch für die Erstellung des Bebauungsplanes.

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