Ball- und Benefizlauf: Mit dem Fahrrad flott zu den Kontrollstellen

Von: g.s.
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Für die Teilnahme am Sponsore
Für die Teilnahme am Sponsorenlauf waren auch Inline-Skater erlaubt, die vor allem gerne von den angehenden Abiturientinnen genutzt wurden. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Abgekämpft und verschwitzt erreichten die 96 Schülerinnen und Schüler der 13er Klassen des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula nach einer Stunde ihr Ziel. Doch alle hatten die Strapazen freiwillig auf sich genommen, schließlich galt es, Geld für den kommenden Abi-Ball zu sammeln.

Bei den Vorbereitungsgesprächen kamen Jan Horstmann und Niklas Jacobs vom Abi-Komitee auf die Idee, erstmals einen Spendenlauf für „eigene Zwecke” zu veranstalten um die Vergnügungskasse zu füllen. Nebenbei wollten die Gymnasiasten auch noch was Gutes tun, und deshalb spenden die Ursulaner 25 Prozent der Einnahmen dem Unicef-Projekt „Schulen für Afrika”. Jahrgangsstufensprecher Moritz Heinrichs war ebenfalls sehr angetan von dem Vorschlag der sportlichen Betätigung auf der einen und dem Charity-Gedanken auf der anderen Seite.

So gingen denn die 96 jungen Frauen und Männer auf dem Wurmweg nahe der Realschule an den Start, um eine Stunde lang bis zu sechs Mal durch die Wurmauen um Schloss Trips zu laufen. Einige Schülerinnen nutzten Inliner als Fortbewegungsmittel, denn auch deren Einsatz war erlaubt.

Michael Wagemann, Lehrer für Englisch und Geschichte am Gymnasium, hielt es mehr mit dem Fahrrad. Deshalb nicht verwunderlich, dass er immer wieder recht schnell an der Kontrollstelle auftauchte. Sein Kollege Robert Schönen, Chemie- und Deutschlehrer, zog dagegen die Sportschuhe an und lief mit, was das Schuhwerk hergab. Und dann war da noch Lana, die siebenjährige Beagle-Hündin von Denise Pradella. Dem freundlichen Vierbeiner machte der Dauerlauf mächtig Spaß.

Streckenposten achteten darauf, dass kein Läufer eine „Abkürzung” nutzte, denn wieder an Start und Ziel angekommen, gab es nach jeder Runde eine Markierung auf das zuvor am Arm befestigte Klebeband.

Wer flüssige Nahrung brauchte, dem wurde diese auch gereicht. Die jungen Helfer des Sanitätsdienstes von St. Ursula standen ebenfalls für den Notfall bereit und hatten ihren Erste-Hilfe-Koffer griffbereit. „Wir hoffen, dass sich der Schweiß auch lohnt”, blickt Jahrgangsstufensprecher Moritz Heinrichs auf die vorbeieilenden „Aktivsportler”.

Es handele sich aber nicht um einen Leistungswettbewerb in Konkurrenz, denn nicht der Schnellste, sondern der Einsatz zähle. Eltern, Verwandte und Freunde hatten im Vorfeld einen ihnen überlassenen Betrag pro gelaufenem Kilometer garantiert und bekommen ihre Zusage nun „vom Konto abgebucht”. Die Beträge lagen zwischen 50 Cent und zwei Euro.

Am Ende hatte die sportliche Jahrgangsstufe insgesamt 596 Kilometer zurückgelegt, und in diesen Tagen wird dann errechnet, wie viel Bares dadurch in die Abikasse gespült wird. Unzufrieden scheint man im Gefühl auf das Ergebnis nicht zu sein. Das macht mutig. Moritz Heinrichs mit einem nicht ganz ernst gemeinten Gedanken: „Wir hätten es auch mit einem Triathlon versuchen können. Laufen, Radfahren - und Schwimmen in der Wurm.”
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