Bald wieder freie Fahrt bis zum Rathaus

Von: Georg Schmitz
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Die letzten Arbeiten laufen, n
Die letzten Arbeiten laufen, noch sind die Baumaterialien nicht beiseite geräumt und die Markierungen nicht angebracht. Aber in der kommenden Woche wird das Straßenstück zwischen Kreisverkehr und Zufahrt Rathaus freigegeben. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Frohe Botschaft im Geilenkirchener Umwelt- und Bauausschuss: Tiefbauamtsleiter Hans-Josef Bröhl vermittelte dem Ausschuss einen Sachstandsbericht über die Umbauarbeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße.

Am 9. März habe die Firma Dohmen mit dem Kanalbau begonnen, die Hausanschlüsse seien erneuert und die Gestaltung der Oberfläche in Angriff genommen worden. Die Pflasterarbeiten im unteren Teil und in der Rathauseinfahrt seien deutlich sichtbar so gut wie abgeschlossen.

„Anfang bis Mitte kommender Woche wird die Konrad-Adenauer-Straße vom Kreisverkehr bis zur Einfahrt zum Rathaus freigegeben”, lautete die erfreuliche Mitteilung von Hans-Josef Bröhl. Dann sei auch wieder das Parkhaus hinter dem Rathaus erreichbar, die provisorische Zufahrt entlang des Kindergartens falle weg. Zuvor müssten in diesen Tagen jedoch noch einige Markierungsarbeiten erfolgen.

Auf die Frage nach den seit langem versprochenen Bäumen in der City gab Bürgermeister Thomas Fiedler die Antwort: „Es ist sinnvoll, die Bäume nicht jetzt im Sommer auszubringen. Das könnte bei einer offiziellen Einweihungsfeier aus Anlass der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes beispielsweise am 1. Oktober geschehen.” Die bestellten Pflanzkübel für die Bäume seien am 18. Juni im Hafen von Antwerpen angekommen.

Informationen zum aktuellen Entwicklungsstand von LED-Technik erhielten die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschuss an diesem Abend ebenfalls. Christoph Heyen, Dozent und Ingenieur für Lichttechnik, referierte 40 Minuten lang über Chancen und Risiken von LED in der Straßenbeleuchtung. „Derjenige, der den längeren Atem hat, bekommt die bessere Lösung”, war seine klare Aussage. LED-Technik als Lichtquelle für die Straßenbeleuchtung werde derzeit von vielen Kommunen angefragt, besonders unter dem Aspekt der finanziellen Einsparung.

Christoph Heyen verwies darauf, dass die Entwicklung stark im Fluss sei. Eine Lampenlebensdauer von 32 000 Stunden (8 Jahre) könne derzeit bei der LED-Straßenbeleuchtung erreicht werden. Aber: „Die Forderung an die Industrie muss lauten: Mindestens 100 000 Stunden Lebensdauer.” Eine Wartezeit von zwei Jahren bis zur Anschaffung von neuen Leuchten mit LED-Technik hielt Heyen für sinnvoll. „Wer jetzt konventionell umrüstet, legt sich für die nächsten 40 Jahre fest”, warnte der Lichttechniker.

LED bestückte Leuchten würden sicherlich zukünftig in Wohn- und Anliegerstraße vermehrt eingesetzt. Die Mitglieder des Ausschusses nahmen die Ausführungen zur LED-Technik zur Kenntnis.
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