Bald Madonnenfigur in Hovener Kapelle

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In Hoven und Kraudorf freute m
In Hoven und Kraudorf freute man sich über die Einsegung der vornehmlich in Eigenregie und mit eigenen Mitteln erbauten neuen Kapelle am Ortsausgang von Hoven.

Geilenkirchen-Hoven. Ein kleines regionales Schmuckstück, die neue Kapelle am Ortsausgang von Hoven, hat jetzt den Segen Gottes bekommen. Pfarrer Norbert Kaluza weihte die Kapelle mit einem Kurzgottesdienst, dem rund hundert Zuschauer beiwohnten, feierlich ein.

Der Seelsorger erinnerte daran, „dass in Zeiten von Kirchenschließungen es etwas Besonderes ist, eine neue Kapelle als weithin sichtbares Zeichen Gottes zu errichten”. Bei diesen Worten, so schien es, als wollte sich jemand „dankbar” zeigen: Die Sonne strahlte plötzlich und der Regen machte eine längere Pause.

Vier Jahre Planung und rund ein Jahr Bauzeit brauchte es, um die Kapelle in weitgehend ehrenamtlicher Arbeit zu errichten. Zahlreiche Handwerker und viele weitere Helfer aus der Pfarrgemeinde Kraudorf beteiligten sich am Bau, der auf Initiative der Einwohner von Hoven geplant und realisiert wurde.

Der Grund der außergewöhnlichen Aktion: Die alte Kapelle von Hoven steht auf einem Neubaugrundstück. Sie soll abgerissen werden, da sie nicht unter Denkmalschutz steht. Weil der Abriss bisher nicht geschah, dürften die 33 Einwohner von Hoven zur Zeit im Kreis mit über die höchste innerörtliche Kapellendichte pro Person verfügen.

Nach Einweihung durch Pfarrer Kaluza dankte Markus Westphal als Vertreter der Dorfgemeinschaft allen Beteiligten. „Wir sind stolz auf das, was durch eure Arbeit, Geld- und Sachspenden entstanden ist.”

Als kleine Anerkennung lud er alle Anwesenden in das extra aufgestellte Zelt ein. Bei kostenlosem Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken genossen die Besucher den herrlichen Ausblick auf die Kapelle, die Felder und den Hover Busch.

Dem Wunsch der Hovener Einwohner, die Kapelle mit einer neuen Madonnenfigur auszustatten, kam man an diesem Tag durch großzügige Spenden ein erhebliches Stück näher. Der Anreiz für Fahrradfahrer und Wanderer, an diesem Platz auch geistig kurz innezuhalten, wird durch solch ein Schmuckstück sicher noch gesteigert.
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