Geilenkirchen - Bald heißt es für die Schüler: „Time to say goodbye“

Bald heißt es für die Schüler: „Time to say goodbye“

Von: mabie
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„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ rieten nicht nur die wechselnden Solistinnen beim Abikonzert am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula in Geilenkirchen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Seit ein paar Jahren gehört es am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula am Geilenkirchener Markt zum guten Ton, dass die Abiturienten zu einem Konzert einladen. Das geschieht nicht etwa in der heißen Phase der Prüfungen, sondern in diesem Jahr kurz vor Weihnachten.

Und da die kommenden Abiturienten auch in Sachen Organisation ihr Reifezeugnis ablegen wollen, obliegen zwei Konzertabende komplett den Schülern selbst. Bevor sie nun am heutigen Freitagabend ab 19.30 Uhr die Aula der Schule mit Gesang und live eingespielter Musik erklingen lassen, gab es am Mittwochabend schon eine erste Aufführung. Wer pünktlich war, wurde auf dem Weg zum großen Portal der ehemaligen Kapelle im Schulkomplex, die heute die Aula ist, von einer langen Schlange erwartet. Gäste waren es nicht, die hatten schon reichlich Platz genommen. Es waren die Akteure, die ganz in Schwarz und Weiß angetreten waren, um ihren Rang auf dem Podium einzunehmen.

Das war natürlich das passende Entree zum Auftaktstück „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, das nicht nur den Chor, sondern auch verschiedene Solistinnen einband. Wie ansteckend hunderte winkende Arme sein können, demonstrierte die Abiturientia in spe danach bei „Unsere Stammbaum“, das auch von der Rechtschreibung her sehr kölsche Stück der Bläck Fööss, das inhaltlich durch seinen multikulturellen Bezug nichts an Aktualität verloren hat. Der Karneval blieb dem Programm noch ein bisschen erhalten, denn Walter Brandt und Hermann-Josef Verbocket sorgten später im Verbund mit dem Chor für ein animierendes „Viva St. Ursula“.

Das Programm hatte Vielfalt, und spiegelte so die charakterliche Vielfalt der hunderten von Schülern wider. Da gab es Klassisches wie die „Sarabande“ von Händel, die von Jessica Backes, Sophie Fahlenbock, Maren Skrobanek, Hannah Stalljann und Aylin von der Ruhr prächtig intoniert wurde. Da gab es Poppiges wie „Chasing Cars“ von Snow Patrol in einer Version mit Daria Hochstenbach, Michelle Schmidt und Jule Hagen, und da gab es immer wieder Aktuelles. „Hallelujah“ gehörte dazu, der wohl meist vertonte Song aus der Feder des kürzlich verstorbenen Leonard Cohen, und immer wieder ein Garant für anhaltende Gänsehaut.

Dass die Stufe Q2 in ihrer aktuellen Zusammensetzung bald ein Teil der langen Schulhistorie sein wird, die ihren eigenen Blick auf die Jahre haben wird, fand aber auch noch seinen musikalischen Niederschlag. Denn mit „Time to say goodbye“ gaben sie schon jetzt einen Vorgeschmack auf ihren baldigen Abschied vom Schülerdasein.

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