Geilenkirchen - Awacs: Männer der „ersten Stunde” ausgezeichnet

Awacs: Männer der „ersten Stunde” ausgezeichnet

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
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Manche Zivilisten und Soldaten haben nicht damit gerechnet, 30 Jahre lang im Awacs-Verband zu arbeiten: Die Männer der „ersten Stunde” sind vor den Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Flugplatz ausgezeichnet worden.

Geilenkirchen. Am 16. und 17. Juni feiert der Nato E-3 A-Verband das 30-jährige Bestehen. Jetzt würdigte der Awacs-Verband rund 200 Frauen und Männer der „Ersten Stunde”, die von Anfang an dabei sind.

Dazu gehört auch Manfred Schlüter, der stolz seine ID-Card mit der Nummer 10 herzeigt. Schlüter ist als ziviler Angestellter seit dem 21. April 1980 in der Personalabteilung tätig. „Ich habe mich damals um die zivile Stelle beworben”, erzählt er. Der aus Nordhorn/Niedersachsen stammende Norddeutsche war damals bei Shape in Mons beschäftigt.

„Immer wenn ich von Belgien nach Hause fuhr, kam ich auf der Autobahn an dem Abfahrtsschild „Geilenkirchen” vorbei” erinnert er sich. „Ich hätte nie gedacht, dass ich dort einmal lande”, fügt er hinzu. Zwischenzeitlich heiratete er seine Geilenkirchener Freundin Maritta und wohnt mittlerweile seit drei Jahrzehnten in Bauchem. „Ich bin mit dem Gedanken nach hier gekommen, da bleib ich sowieso nicht, aber jetzt bin ich hier verankert, hier ist mein Zuhause”, berichtet Schlüter.

Bis vor einigen Jahren war Manfred Schlüter sogar im Trommler- und Pfeiferkorps Bauchem und in der dortigen St.-Josef-Bruderschaft aktiv. Ein ähnliches Schicksal ereilte Peter Kukla, der seit März 1982 seinen Dienst bei Awacs verrichtet. „Ich wusste damals nicht, wo Geilenkirchen liegt. Auch nicht, dass ich jemals fliegen würde”, blickt der Radartechniker aus Gelsenkirchen zurück.

Nun fliegt der Oberstabsfeldwebel schon seit 27 Jahren und gründete in Geilenkirchen eine Familie. Mit seiner niederländischen Ehefrau Lilian und den beiden Töchtern lebt Peter Kukla im ruhigen Flah-straß, und hier fühlt sich das Quartett auch „pudelwohl”. „Ich wohne in Geilenkirchen ja schon länger als im Ruhrgebiet”, schmunzelt Kukla und hat für die Region ein richtiges Heimatgefühl entwickelt. Alle Frauen und Männer, sei es aus den zivilen oder aus den militärischen Abteilungen, die mehr als 30 Jahre im Verband arbeiten werden sicherlich in die Awacs-Historie eingehen.
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