Ausstellung: Lieblingsstücke von Senioren und Schülern

Von: rk
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Eric Mehenga, Pastoralassistent des Bistums Aachen, Vera Narizek, Mitarbeiterin des Sozialdienstes der Franziskusheim gGmbH und Krankenhausseelsorger Meinolf Schrage, Leiter der Gruppe „KIK – Kunst im Krankenhaus“ (v.l.n.r.) vor den Fotografien. Foto: R. Kolodzey

Geilenkirchen. Den Krankenhausalltag verschönern: Das soll die Wanderausstellung „Habseeligkeiten und Heiligtümer“ im St.-Elisabeth-Krankenhaus. Bei der Ausstellung werden Fotos von Wilfried Schüller gezeigt, auf denen Gegenstände von Schülern und Heimbewohnern zu sehen sind, die ihnen besonders am Herzen liegen,

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir die Wanderausstellung Habseeligkeiten und Heiligtümer nach der Ausstellung im Franziskusheim als erste bei uns im St.-Elisabeth-Krankenhaus präsentieren dürfen“, freut sich Krankenhausseelsorger Meinolf Schrage. Er leitet die ständige Einrichtung „KIK – Kunst im Krankenhaus“, und gemeinsam mit vier Ehrenamtlern – Johannes Bindels, Heinz-Leo Gerads und Hedwig Heinrichs und Eva Kozikowski – gelingt es dem Team immer wieder, den Krankenhausalltag durch besondere Ausstellungen, Musikdarbietungen und Lesungen zu verschönern und auch Besucher von außerhalb zu begeistern.

Der Kontakt mit einem der Organisatoren der Ausstellung, Pastoralassistent Eric Mehenga, kam zustande, da dieser derzeit seine Schwerpunktausbildung zum Pastoralreferenten im St.-Elisabeth-Krankenhaus absolviert und Schrage sein Mentor ist. Mehenga war vorher schwerpunktmäßig in der Schulseelsorge der Städtischen Realschule Geilenkirchen tätig, deren Schüler bei dem Vorhaben beteiligt waren, und gestaltete und organisierte die Ausstellung zusammen mit der angehenden Heilpädagogin Vera Narizek, Mitarbeiterin des Sozialdienstes der Franziskusheim gGmbH.

Die Idee des generationenübergreifenden Projektes stammt von Mario Ohnesorg, dem Haus- und Sozialdienstleiter der Franziskusheim gGmbH, und Pastoralreferent Bernhard Kozikowski von der Kirchengemeinde St. Bonifatius. Es ist ein Projekt der Franziskusheim gGmbH innerhalb der Gemeinschaft der Gemeinden St. Bonifatius Geilenkirchen.

Mehenga und Narizek, die früher selbst Schüler in dieser Realschule waren, dachten sich zusammen mit Ohnesorg ein Konzept aus, das sie mit Realschülern und Bewohnern des Franziskusheims und von Burg Trips Ende vergangenen Jahres in der ehemaligen Wasserburg realisierten. Unterstützt wurden sie hierbei von drei Lehrerinnen der Realschule, Karin Hocks, Ursula Schmitz und Ursula Schwaner, sowie finanziell aus Mitteln des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Die Idee war, dass Schüler und Heimbewohner Gegenstände, die ihnen besonders am Herzen liegen, mitbringen, um darüber ins Gespräch zu kommen. Das konnten beispielsweise eine alte, zerfledderte Puppe, eine antike Madonnenfigur oder ein mit vielen Erinnerungen behaftetes Amulett sein. Um diese bewegenden Momente im Bild festzuhalten, wurde der renommierte Alsdorfer Fotograf Wilfried Schüller engagiert, der beeindruckende Szenen in 13 großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien einfing.

Narizek erinnert sich: „Die 25 beteiligten Schüler waren zwischen 15 und 17 Jahre jung, und ich war überrascht über die hohe Motivation in diesem Alter. Sie konnten es kaum erwarten, sich mit den zwölf älteren Herrschaften, die sich an diesem Projekt beteiligten, zu unterhalten, und beide Seiten sind sehr respektvoll miteinander umgegangen.“

Die Ausstellung im Geilenkirchener St.-Elisabeth-Krankenhaus ist noch bis einschließlich Freitag, 1. April, täglich im Lichthof des St. Elisabeth Krankenhauses zu sehen. Dieser befindet sich auf der dritten Etage, Station C3/B3.

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