Ausstellung „Frauenkunst“ zeigt vielfältige Einblicke in die Kunstszene der Region

Von: Markus Bienwald
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Karin Thiel kann bei der Vernissage „Frauenkunst“ nicht dabei sein, so nehmen sie ihre Mitstreiterinnen Nada Reinhardt, Dr. Christiane Lork und Dragica Philipp (v.l.) einfach im Foto mit aufs Bild. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Die jüngste Ausstellung im Haus Basten war nicht nur die Premiere für Nada Reinhardt als Vorsitzende des Vereins „GK Kulturgut!“. Es war auch wieder einmal eine sehr gelungene Schau, die einen vielfältigen Blick in die hiesige Kunstszene ermöglichte.

 Denn der Titel „Frauenkunst“ darf wörtlich genommen werden, sind es doch ausschließlich Künstlerinnen, die hier ihren Blick auf die Welt präsentieren.

Dr. Christiane Lork ist beispielsweise nicht nur Pädagogin und dürfte den Menschen der Region von der Städtischen Realschule in Geilenkirchen her bekannt sein. Sie ist auch Vollblut-Künstlerin, ihr Schaffen zeichnet sich meist durch Collage-artige Gemälde aus, die ihren Reiz aus dem Materialmix und der ungewöhnlichen Zusammenstellung des Gezeigten ziehen.

„Textil auf Papier“ steht dagegen bei Dragica Philipp meist hinter der Frage nach den verwendeten Materialien für das Bild. Eher kleinere Formate, dafür viele auch außergewöhnliche Impressionen aus der Natur, die sich wiederum wie eine Collage vor den Betrachtern im gut eingerichteten Haus Basten ausbreiten.

Fotos mit Garn

Philipps Tochter Nada Reinhard lässt sich hingegen nicht auf eine physikalische Ebene ihrer Werke festnageln. Vielmehr ist sie vielseitig, zeigt Fotos, die mit Garn eine ganz neue Beziehung eingehen oder Bilder, die mit Wasserfarbe und Fasermaler schon aufgrund der Medien einen schnellen und gekonnten Umgang auf dem Weg zum fertigen Bild verlangen.

Karin Thiel, die leider zur Vernissage nicht anwesend sein konnte, sich aber für die Finissage am 1. Oktober angesagt hat, nimmt die Betrachter schließlich mit auf den Weg. Verschlungen wirken ihre meist in Acryl auf Leinwand gebrachten Werke, verschachtelt, natürlich abstrakt und tiefgründig. Wer sich darauf einlässt, erlebt magische Momente der Kunst, die schließlich allen vier Damen, die hinter dieser Ausstellung im Haus Basten stehen, ganz eigen sind.

Wer sich selbst ein Bild vom ganz unterschiedlichen Herangehen an zeitgenössische Kunst machen will, kann dies noch bis einschließlich Sonntag, 1. Oktober, im Haus Basten tun. Die Öffnungszeiten sind jeweils donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr, sowie sonntags zwischen 14 und 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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