Gangelt-Birgden - Ausstellung: Die Geschichte der Wegekreuze

Ausstellung: Die Geschichte der Wegekreuze

Von: agsb
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Viele Wegekreuze rund um Birgd
Viele Wegekreuze rund um Birgden sind von Lindenbäumen umgeben und dienen auch als Ort der Ruhe und zum Verweilen. Foto: agsb

Gangelt-Birgden. Insgesamt findet man in Birgden und der den Ort umgebenden Feldflur 18 religiöse Andachtsstätten (Kapellen- und Wegekreuze). 13 sind als frei stehende Wegekreuze errichtet worden, fünf weitere mit Backsteinen umbaut. Diese werden als Kapellen oder Heiligenhäuschen bezeichnet.

Zwei dieser Kapellen bergen jeweils ein Kreuz mit einem Christuskörper. Nach dem Baustil sehen die Experten hier einen Bau Mitte des 19. Jahrhundert oder später. Geografische Karten aus der Zeit Napoleons weisen drei Wegekreuze in Birgdens Feldflur auf. Die Wegekreuze sind fast immer mit Lindenbäumen umgeben. Das Birgdener Betkreuz wird nach Recherchen als das älteste Wegekreuz Birgdens bezeichnet, die Geschichtsbücher weisen hier das Jahr 1798 auf. Die Gestaltung des Betkreuzes zum Kapellchen ist nach Recherchen später geschehen. Das Wegekreuz im Hönzel wurde 1990 errichtet, ist das jüngste Wegekreuz Birgdens.

Der Geschichtskreis hat herausgefunden, dass fast alle Wegekreuze von privater Hand als Bitt-, Dank- oder Gedenkstätte errichtet worden sind. Der Geschichtskreis ist stets auf der Suche nach Beweggründen zur Errichtung eines Wegekreuzes. Eine Ausstellung im Pfarrheim mit zahlreichen Bildern der 18 Wegekreuze in und um Birgden herum lockte zahlreiche Besucher an, und besonders die älteren Einwohner Birgdens zeigten besonders Interesse. Der Geschichtskreis suchte im Ausstellungsraum des Pfarrheimes das Gespräch mit den Besuchern, diese Gespräche brachten hier und da neue Erkenntnisse und Anhaltspunkte.

Der Geschichtskreis präsentierte bildlich alle Wegekreuze und hatte viel Informationsmaterial zusammengestellt und ausgelegt. Der Vorstand dankte hier besonders Oliver Jansen für sein Engagement, der Foto- und Computerexperte erstellte das Material.
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