Aussprache beim Mitgliedertreff der CDU in Übach

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Informationen und Entwicklungen aus der Partei, aus der Fraktion, aus dem Rathaus lieferten zur CDU-Mitgliederversammlung (v.l.) der Ortsverbandsvorsitzende Jörg Ulrich, der Stadtverbandsvorsitzende und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch sowie der Fraktionsvorsitzende Gerhard Gudduschat.

Übach-Palenberg. Eine Reihe besonderer Gäste hatte sich zur Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Übach eingefunden. Vorsitzender Jörg Ulrich freute sich darüber wie auch über den insgesamt guten Besuch im Schützenhof Crampen.

Seine persönliche Vorstellung galt der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Liane Jüngling, dem Stadtverbandsvorsitzenden und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, dem Vizebürgermeister Peter Fröschen, dem Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Übach-Palenberg, Gerhard Gudduschat, sowie den Vorständen der Frauen Union, der Mittelstandsvereinigung und der Senioren Union. Zudem begrüßte Jörg Ulrich sechs Stadtverordnete, die dem CDU-Ortsverband Übach angehören.

Einen schnellen Überblick gab der Vorsitzende von den vielfältigen Aktivitäten, die anlässlich des vorjährigen Wahlmarathons auch von der Übacher CDU-Mannschaft geleistet wurden. Die Ergebnisse der Wahlen hätten gezeigt, hieß es, dass die von der CDU auf allen Ebenen geleistete Arbeit sowohl bei der Europa- als auch bei der Bundestagswahl durch die Wählerinnen und Wähler anerkannt worden sei.

In den langen Monaten des Kommunalwahlkampfes sei die Übach-Palenberger CDU und ihr Spitzenkandidat Wolfgang Jungnitsch mit vielen guten Argumenten angetreten. Die Agenda 2022, der unbedingte Wille zur kommunalpolitischen Veränderung und der gute Teamgeist der CDU Übach-Palenberg hätten nach mehr als 40 Jahren in der Oppositionsrolle nun „ein ganz tolles Wahlergebnis” erbracht: Die CDU stellt für die nächsten sechs Jahre den Bürgermeister. Zudem wurde die CDU mit zwölf Sitzen die stärkste Fraktion im Rat der Stadt. Alle drei Kreistagsmandate wurden direkt gewonnen. Mit der FDP und der UWG wurde eine Koalitionsvereinbarung geschlossen, die inhaltlich die Ziele der CDU-Agenda 2022 beinhaltet.

Fraktionsvorsitzender Gerd Gudduschat berichtete, dass die Arbeit in der Fraktion und insbesondere die interfraktionelle Zusammenarbeit mit FDP und UWG sehr gut angelaufen sei und sich in der täglichen Arbeit mehrfach bewährt habe. Im Zusammenhang mit der Haushaltslage sagte er, dass die Koalition bereits reagiert und in mehreren gemeinsamen Sitzungen diverses Einsparpotenzial im Etat ausgemacht habe. Ziel der Koalition sei es, spätestens ab 2014 wieder einen Etat ohne Sicherungskonzept beschließen zu können.

Auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch zeigte sich über die ersten fünf Monate im Amt nicht unzufrieden. Es sei seine erste Aufgabe gewesen, der Verwaltung und deren Bediensteten wieder ein gesundes Selbstvertrauen zu geben. Die Situation, dass der heutige Fraktionsvorsitzende der größeren Oppositionspartei sowie der damalige Bürgermeister offensichtlich in vielen Bereichen nicht einer Meinung über die zu erreichenden Ziele für Übach-Palenberg waren, habe „naturgemäß Auswirkungen auf den städtischen Verwaltungsapparat” gehabt. Selbstverständliche Entscheidungswege hätten nicht mehr gegolten.

Dies sei heute anders. „Ich habe auch in meinen früheren beruflichen Herausforderungen immer die Menschen gesehen, die mit mir gemeinsam an der Erfüllung der gesetzten Ziele gearbeitet haben. Dies ist heute für mich als Leiter unserer städtischen Verwaltung nicht anders”, so Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. „Ich fordere, aber ich fördere auch.

Zur derzeitigen Haushaltssituation führte der Verwaltungschef aus, dass - obwohl die Einnahmen für das Haushaltsjahr 2010 im Vergleich zu 2009 drastisch zurückgehen - ihm noch zum Märzbeginn aus der Stadtkämmerei bestätigt worden sei, ein Haushaltssicherungskonzept würde nach den Finanzplanungen erst in 2011 greifen müssen. Zwischenzeitlich sei die Verwaltung aber vom Kreis Heinsberg darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass auch schon für 2010 ein Haushaltssicherungskonzept zum Tragen kommen muss.

Auch auf seine ehrenamtliche politische Tätigkeit als Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Übach-Palenberg ging Wolfgang Jungnitsch ein. In dieser Verantwortung habe er die CDU zu motivieren, den Landtagswahlkampf aktiv mitzugestalten. „Ein Bündnis von Rot/Rot kann und darf es in Nordrhein-Westfalen nicht geben”, warb der Stadtverbandsvorsitzende auch für die Unterstützung des Abgeordneten Bernd Krückel, „der für uns und für unsere Interessen im Landtag wirkt.”
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