Ausgezeichnetes Ehrenamt: Preis für Nabu-Ortsgruppe und IG Spielplatz

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Franz Oschmann (links) für den Nabu und Rainer Mansel für die IG Spielplatz bekamen den Ehrenamtspreis der Gemeinde Gangelt von Bürgermeister Bernhard Tholen überreicht. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Das ihre Arbeit allgemein anerkannt ist, steht für die Leute der Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und die Vertreter der Interessengemeinschaft Spielplatz Niederbusch sicher außer Frage. Bei der Verleihung des Ehrenamtspreises der Gemeinde Gangelt an beide Gruppierungen zeigte sich aber, wie wichtig den Mitgliedern dieser Gruppen die öffentliche Form der Anerkennung ist.

Franz Oschmann vom Nabu und Rainer Mansel von der Spielplatzgruppe stand der Stolz ins Gesicht geschrieben, als sie von Bürgermeister Bernhard Tholen die vom Gangelter Glaskünstler Harry Smeets gestalteten Preise entgegen nahmen.

Tholen, der zur Feier des Abends seine Bürgermeisterkette angelegt hatte, konnte im Forum nicht nur zahlreiche Vertreter der beiden Gruppen begrüßen, sondern auch Ehrenbürger Heinrich Aretz. Engagement für die gesamte Gemeinde Gangelt werde bei den Geehrten an den Tag gelegt, so Tholen. 257 Mitglieder hat die Ortsgruppe des Nabu heute, der 1977 als „Bund für Vogelschutz“ aus der Taufe gehoben wurde. Das Gangelter Bruch (heute Naturpark) trägt eindeutig die Handschrift der Naturschützer. 750 Kopfweiden werden hier gepflegt, Hecken und Streuobstwiesen betreut, 40 Blenken (kleine Seen) findet man, und der Artenschutz hat durch vielfältige Maßnahmen immer noch einen hohen Stellenwert. „Eure Arbeit kommt uns allen zu Gute“, so der Bürgermeister.

Geplant war der Spielplatz am Neubaugebiet „Am Krümmelbach“ vor rund 25 Jahren für die kleinen Mitbewohner. Die haben ihn dankbar angenommen. Aber er ist schnell auch zu einem Treffpunkt für die „großen“ Anwohner geworden. Gesellige Runden finden sich hier bei entsprechendem Wetter von morgens bis abends.

Dank an den Bauhof

„Dieser Treffpunkt für Jung und Alt hat in Laufe der Jahre nichts von seiner Anziehungskraft verloren“, attestierte der Bürgermeister den IG-Mitgliedern eine tolle Leistung, die ihre Wirkung weit über die Gemeindegrenzen hinaus entfaltet. 23.000 D-Mark hatte die Gemeinde 1990 für ein Spielgerät zugeschossen; der gesamte Rest und die Arbeiten wurde von der IG erledigt, beziehungsweise mittels Sponsoren finanziert. Rainer Mansel und Franz Oschmann bedankten sich beide für Unterstützung durch die Gemeinde, speziell für die Hilfe des Bauhofes.

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