Ausgezeichnete Zahlen aus der Mercatorschule

Von: hama
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Zur Nachmittagsbetreuung an der Gangelter Mercatorschule zählt neben Lesewettbewerben auch entspannender Fußball. Foto: K.-H. Hamacher

Gangelt. „Wir haben Erfolge zu feiern”, konnte der Leiter der Gangelter Mercatorschule, Marcel Driessen, der Verbandsversammlung zum Ende der Haushaltsberatungen mitteilen.

Nicht nur, dass man entgegen den Prognosen im Schulentwicklungsplan anstelle der vorhergesagten 92 nun 117 Schüler hat und damit eine gewisse Konstanz aufweist. Den 13 Abgängen in diesem Sommer stehen jetzt schon elf Neuanmeldungen gegenüber. Und von diesen 13 Entlassschülern steht keiner „auf der Straße” oder tritt den direkten Weg zum Arbeitsamt an.

Einer von ihnen geht ohne Umwege in eine Maurerlehre, andere holen den Schulabschluss 10a nach, wieder andere gehen in Langzeitpraktika und haben Aussicht, danach in eine Ausbildung übernommen zu werden. Vier sind bei einem Praktikum in den Gangelter Einrichtungen Maria Hilf, einem Kooperationspartner der Mercatorschule, untergebracht.

„Zahlen, auf die wir stolz sind”, so Marcel Driessen. Neben dem klassischen Unterricht gehören in der Gangelter Schule diverse Arten der Berufsvorbereitung ebenso zum Programm wie die Nachmittagsbetreuung oder Anreize für die Schüler, darunter Lesewettbewerbe, wozu man einen Kreissieger stellte.

Interessant sind auch ein Aktionstag auf dem DFB-Minispielfeld mit der Schule aus Brunssum, eine Schulsportgemeinschaft Reiten, die musikalische Früherziehung und die Zusammenarbeit mit einer ergotherapeutischer Praxis. In naher Zukunft will man zudem ein logopädisches Angebot haben.

Breiten Raum nimmt auch das Thema Inklusion ein. Hier geht es um die Möglichkeit, unter anderem lernschwache Kinder in der Regelschule unterrichten zu lassen. In Gangelt gibt es dazu ein breites Beratungsangebot. Als Herr der Zahlen präsentierte Gangelts Beigeordneter Gerd Dahlmanns im Haushalt „nichts Spektakuläres”. Mit Blick auf eine „Zurückführung des Eigenkapitals” war es möglich, den beteiligten Kommunen ein günstigere Umlage als im vorigen Jahr zu präsentieren.

Die 236.000 Euro teilen sich in 153.114 Euro (64,9 Prozent) für Geilenkirchen, 41.667 Euro (17,6 Prozent) für den Selfkant und 41 219 Euro (17,5 Prozent) für Gangelt. Im vergangenen Jahr hatte die Umlage bei ähnlichen Prozentsätzen bei 285.000 Euro gelegen.

Mit einem Kompliment für die sparsame Schulleitung schloss Gerd Dahlmanns: „Hier wird nicht der Ansatz ausgeschöpft, sondern nur das angeschafft, was wirklich gebraucht wird!”
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