Aus Japan zum Fotoshooting beim Awacs-Verband

Von: Udo Stüßer
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Brigadegeneral Karsten Stoye, Kommandeur des Awacs-Verbandes, General Curtis Scaparrotti, Oberster Alliierter Befehlshaber Europas, und Frau Brigadegeneral Dawn Dunlop, Kommandeurin der gesamten Frühwarnflotte (vonlinks), schreiten die Front ab. Foto: Udo Stüßer
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64 Flugzeuge landeten gestern auf dem Teverener Flugplatz. Sie sind heute und am Sonntag an den Tagen der offenen Tür zu besichtigen. Foto: Udo Stüßer
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Gestern wurde auch die Ausstellung vorbereitet: Gezeigt wird auch dieses über 900 Kilogramm schwere Triebwerk eines Tornados. Foto: Udo Stüßer
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Mehr als 700 Spotter aus der ganzen Welt freuten sich am Freitag direkt an der Landebahn auf die Ankunft von 64 Flugzeugen. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Brigadegeneral Karsten Stoye, Kommandeur des Geilenkirchener Awacs-Verbandes, freute sich am Freitag beim offiziellen Festakt zum 35-jährigen Bestehen des Verbandes, dass so viele Menschen gekommen waren, um diesen „Meilenstein“ mit dem Verband zu feiern.

Er sei stolz, Kommandeur dieses Nato-Verbandes zu sein, und er sei stolz auf die Arbeit in den vergangenen 35 Jahren. Es gehe immer um die Einheit der Allianz, signifikantes Merkmal dieser Einheit der Nato sei die E3A-Awacs.

Am Rande des Festaktes betonte der Kommandeur im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die Existenz des Verbandes bis 2035 gesichert sei. „Nach der Modernisierung werden die Flugzeuge so lange fliegen“, sagte er. Auch wenn die Zahl der militärischen und zivilen Mitarbeiter von ursprünglich 3000 auf 1600 sinken werde, werde der Verband seinen Auftrag erfüllen.

„Die Umstrukturierung bei gleicher Auftragslage war schwierig. Aber durch die hohe Motivation der Mitarbeiter haben wir es geschafft.“ An der Notwendigkeit habe der Verband nichts eingebüßt: „Die Welt ist nicht sicherer geworden. Wir überwachen den Osten und Südosten der Allianz, und gegen die IS fliegen wir permanent im türkischen Luftraum.“ Dabei erstelle Awacs lediglich ein Luftlagebild. „Das allein ist der Auftrag des Nordatlantikrates, und diesen Auftrag führen wir aus“, so Stoye.

Das Awacs-Flugzeug sei mehr als zusammengesetzte Bauteile, es sei ein Zeichen der Nato-Allianz, erklärte Ernest Herold in Vertretung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Einheit der Nationen werde durch Awacs symbolisiert.

Die unglaubliche Arbeitsleistung in den vergangenen 35 Jahren lobte General Curtis Scaparrotti, der Oberste Alliierte Befehlshaber Europas.Er erwarte, dass die Plattform noch viele Jahre fliege. Schließlich sei Awacs das führende Instrument für die Kontrolle des Nato-Luftraumes und für die Durchführung von Luft- und Seeoperationen. Die E3A sei ein einmaliges System, die Crews hätten eine spezielle Beziehung zum Flugzeug. Der Verband sei ein Element zur Verteidigung der Allianz von Nord-Norwegen bis zur Türkei, sagte der Oberste Natobefehlshaber in Europa und danke dem Verband und den Familien der hier Beschäftigten.

Zeichen der Anerkennung

Kaum waren die letzten Klänge des Heeresmusikkorps Münster beim Festakt verklungen, setzte reger Flugverkehr ein. 64 Flugzeuge, die heute und Morgen an den Tagen der offenen Tür ausgestellt werden, landeten auf dem Teverener Flugplatz. 700 Spotter, die die Landung der Flugzeuge im Bild festhalten wollten, hatten sich zu dem Ereignis auf dem Flugplatz angemeldet.

Sie wurden entlang der Start- und Landebahn verteilt. Die weiteste Anreise für diesen Fototermin hatten wohl Fotografen aus Japan und Singapur. Aber auch entlang der K3 zwischen Teveren und Nier-straß parkten am Rand unzählige Autos von Hobbyfotografen. Derweil freut sich Brigadegeneral Karsten Stoye, an den beiden Tagen der offenen Tür mit der Bevölkerung zu feiern. Diese Tage und der Zapfenstreich seien ein Zeichen der Anerkennung gegenüber der Bevölkerung.

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