Auftritt der Musikschule in der Evangelischen Kirche überzeugt

Von: Renate Kolodzey
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Noch mehr weihnachtliche Stimmung im Kirchenschiff der Evangelischen Kirche: Adventskonzert der Musikschule stimmt auf besinnliche Zeit ein.

Geilenkirchen. Liebgewonnene Traditionen erfreuen das Herz, besonders in der Weihnachtszeit, so auch das alljährliche Adventskonzert der Musikschule in der Evangelischen Kirche Hünshoven. Anne Heesen, Gitarren- und Geigenlererin, begrüßte die Gäste in dem gut gefüllten Gotteshaus, darunter Gabriele Lennartz, Geschäftsführerin, Uwe Böken, erster Vorsitzender, und Michael Seeling, stellvertretender Vorsitzender.

Die erwartungsfrohen Besucher durften sich auf Vorspiele aus den Klassen von Melike Beser-Schneider, Wil Cremers, Dr. Dorothea Dolinski, Anne Heesen, Pascal Janssen, Alexandra Javdoschin, Lilia Karpow, Olja Kataran, Olga Kreimer, Miljana Mandaric und Lisa Plecikova freuen, die teils ihre Schüler mit Instrumenten begleiteten.

Anne Heesen führte durch das Programm und dirigierte gleich zu Beginn das Streicher-Ensemble mit den Geigerinnen Leonie Hoppe, Maxime Jansen und Mareike Tümmers, die mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“ klangschön in das Konzert einführten. Mit „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ gab Emilie Oehy am Klavier ihrer Hoffnung auf kommende Winterfreuden Ausdruck, während Maria-Letizia Martinez-Laumen und Gerion Mertens mittels Blockflöten ihre Bitten an den „Lieben guten Nikolaus“ richteten.

Fröhliche Geigenklänge von Johanna Wagner mit „Ihr Kinderlein kommet“ sowie muntere Töne aus den Querflöten von Antonia Mertens, Leonie Stapper und Roman Heinz, die „Jingle Bells“ sowie „A, a, a – der Winter, der ist da“ intonierten, zauberten noch mehr weihnachtliche Stimmung in das Kirchenschiff. Da es zudem nicht schaden kann, den Nikolaus mehrmals anzurufen, wandte sich auch Selin Ortmanns klavierspielend mit „Lieber guter Nikolaus“ an den heiligen Mann.

Sanfte Gitarrenmelodien entlockte nun Sara Derichs mit der „1. Etüde“ von D. Aguado und der „Stillen Nacht“ von Franz Xaver Gruber ihrem Instrument. Max Hoppe hingegen punktete auf dem Klavier mit einem Lied aus Österreich „Der Heiland ist geboren“.

Ins „Winter-Wonderland“ entführten sodann Angelina Herskko und Leonie Hoppe mit lebhaften Geigenstrichen die Zuhörer, dem schloss sich Jonas Kroschewski mit einer ausdrucksvollen Interpretation des englischen Volksliedes „Greensleeves“ von Gerald Schwertberger an.

Dynamisches Geigenspiel von Elena Gerads schwebte mit „Hark! The Heralds sing“ von Felix Mendelsohn in den Kirchenraum, und durch das mit viel Gefühl von Mona Lauter auf ihrer Querflöte dargebotene „One moment in time“ von Whitney Housten konnte das Publikum füßewippend in Erinnerungen schwelgen.

Zurück in die Klassik begleitete Maxime Jansen samt Geige, klavierbegleitet von Ellen Heslenfeld, die Gäste mit dem ersten Satz des „Allegro moderato“ aus dem „Concerto op. 35, h-moll“ von Oskar Rieding, was Annika Roes, ebenfalls geigenspielend, mit dem dritten Satz des gleichen Stückes, klavierbegleitet von Matthias Kreimer, fortsetzte – beide Titel von allen Beteiligten feinsinnig interpretiert.

Weiter ging es mit dem „Concerto in G-Dur, 2. Satz, Largo“ von Antonio Vivaldi, das Jessica Backes schwungvoll auf der Querflöte und Margaux Marggraf dezent am Klavier darboten. Beethovens „Volkstanz“ setzte mit Patrik Weizels Geige und Senta Kreimers Klavierbegleitung einen eindrucksvollen rhythmischen Akzent.

Der dunkle, weiche Klang der Celli von Pia Kreimer, Lena Quadflieg und Inga Rath im „Weihnachtsmedley“ vermittelte ein geradezu anheimelndes Gefühl, und zurücklehnen und genießen war auch beim „Ave Maria“ von Giulio Caccini angesagt, das betörend schön aus Margaux Marggrafs Kehle klang, sensibel begleitet von Senta Kreimer auf der Geige. Den feierlichen Schlusspunkt setzten Isabelle Badziong, Sophie Fahlenbock und Eva Trinenberg mit ihren Celli und „Siciliana“, „Russisches Lied“ sowie „Macht hoch die Tür“, ehe üppiger, herzlicher Applaus die kleinen und großen Musikanten für ihre beachtlichen Darbietungen belohnte.

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