Auf zwei und mehr Rädern für die Kinderhilfe unterwegs

Von: g.s.
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Die am Waterhouse-Fridrichson-
Die am Waterhouse-Fridrichson-Syndrom erkrankte vierjährige ­Anina, hier mit ihren Eltern Kerstin und Armin Haushahn, fühlt sich auf einer­ ­Harley Davidson ausgesprochen wohl. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Immendorf. Die „Initiative Kelly e.V.” hat sich zum Ziel gesetzt, an Meningitis erkrankten Kindern zu helfen. Mit vielen Aktionen unterstützte die aus verschiedenen Motorradclubs und privaten Fahrern hervorgegangene Gruppe bereits sechs Kinder und ermöglichte ihnen, auch finanziell, notwendige Therapien.

In diesem Jahr hat sich die Initiative der vierjährigen Anina Haushahn aus Nürnberg angenommen, die durch die Folgen einer Meningokokkenerkrankung bereits einige Zehen verloren hat. Anina leider am so genannten Waterhouse-Fridrichson-Syndrom und musste schon viele Operationen erdulden.

Der Lebenswille der Vierjährigen ist ungebrochen, und trotz der schweren Erkrankung bereitet Anina ihren Eltern Kerstin und Armin Haushahn stets viel Freude. „Wir kämpfen für unsere Tochter”, sagt das Ehepaar und freut sich darüber, dass sich auch Biker und Triker verschiedener Motorradclubs aus der Region der Kinder annehmen. Rund um die gebührenfrei zur Verfügung gestellten Berglandhallen in Immendorf veranstaltete die Initiative Kelly am Wochenende eine „Biker- und Familien-Party” mit dem Ziel, Geld für die kleine Anina zu sammeln.

Live-Musik von „Glenrock”, „Rock On”, „Vom Feinsten”, „Cable Bugs” und „Fahrerflucht” trugen zum später bekannt gegebenen Sammelergebnis ebenso bei, wie Aktionen verschiedener Sponsoren. In den zurück liegenden Jahren betrug das Spendenergebnis meist um die 3000 Euro, nun konnte die Initiative Kelly mit einem neuen Rekordergebnis aufwarten. „Alleine an Spendengeldern kamen 4200 Euro zusammen, dazu kommt noch die Überschusszahlung der Initiative, so dass wir wohl um die 6000 Euro zusammenkriegen”, freut sich Vorsitzender Michael Höll.

Nicht nur dank der aus ganz Nordrhein-Westfalen angereisten Motorradfahrer, die mit ihrem Startgeld für die Ausfahrt zu diesem Sammelergebnis beitrugen, konnte das gute Ergebnis erreicht werden. Über die drei Tage verteilt, kamen auch mehr als eintausend Menschen zu der Veranstaltung, die letztendlich „Kellys Ride” zu einem überwältigenden Erfolg machten.

Rund um die Berglandhallen präsentierten an den Tagen Info-Stände ihre Anliegen. Verschiedene Anbieter von Motorrad-Zubehör und -bekleidung sprachen speziell die Biker an.

Am Sonntag stellte auch die IG „Alte Traktoren” Waurichen einige Schmuckstücke aus ihrer Trekkersammlung aus. Daneben glänzte die Modern Showtanzgruppe des TSV Geilenkirchen mit einer tollen Vorführung. Anina war dazu mit ihren Eltern aus Nürnberg gekommen und nahm die Spenden selbst in Empfang.

Im Namen ihrer Tochter dankten Kerstin und Armin Haushahn für die wertvolle Unterstützung, die es ermögliche, Anina das Leben etwas erträglicher zu gestalten.
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