Auf ein Neues: CDU weiht Waldlehrpfad zum zweiten Mal ein

Von: Markus Bienwald
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Der Waldlehrpfad in Übach ist wieder eröffnet, was Fred Fröschen, Wolfgang von der Heiden und Josef Fröschen (v.l.) natürlich strahlen ließ. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Läufer, Spaziergänger und Gassigeher einte bisher beim Entrée in das Waldstück hinter dem Übacher Wald in Richtung Herbach ein Gedanke: was sind das eigentlich für seltsame Schilder, die hier halb abgerissen und mit kaum lesbaren Piktogrammen immer mal wieder am Wegesrand stehen?

Des Rätsels Lösung: Es handelte sich dabei um die Relikte des bereits 1993 eingeweihten Waldlehrpfades. Die Idee dazu stammt von Josef „Jupp“ Fröschen (CDU), der aber bei der damaligen Einweihung laut Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch noch nicht einmal eingeladen war.

In nutzbarem Zustand

23 Jahre später ist Josef Fröschen aber zur Stelle, denn er durfte die erneute Einweihung des Waldlehrpfades am Samstagvormittag auf Höhe des Stadions Übachtal erleben. „Vorigen Samstag waren wir noch mit acht Mann hier“, sagt Fröschen und zeigt in Richtung des dichten Grüns. Das war natürlich nicht nur eine Woche vorher der Fall, denn der Pfad, der sich gut eineinhalb Kilometer in den Wald hinein windet, musste zuvor an vielen Tagen erneuert werden.

Als kompetenten Partner konnte die Stadt dabei Wolfgang von der Heiden vom zuständigen Forstamt Eschweiler gewinnen, der sich der Aufgabe gerne annahm. „Nun ist der Pfad wieder in nutzbarem Zustand“, so von der Heiden zu den gut 40 Anwesenden, die auf Einladung des CDU-Stadtverbandes erschienen waren. Bei letzterem ist Josef Fröschen auch aktiv, und mit Fred Fröschen – die beiden sind nicht miteinander verwandt – und Johannes Bröhl standen zwei weitere Christdemokraten an der Spitze des Erneuerungsteams.

Sie sorgten nicht nur für eine Erneuerung der Idee, die Menschen mit Schildern im Wald auf heimische Gewächse, aber auch Gefahren für den heimischen Forst hinzuweisen und so einen lehrsamen Waldweg anzulegen. „Da ich vom Rat den Auftrag bekommen habe, der da hieß: darfste machen, darf aber nix kosten“, wie Bürgermeister Jungnitsch erzählte, musste natürlich noch ein Geldgeber für die Aufarbeitung her.

Die Sparkassen-Tochter S-Bauland GmbH, die nebenan das Neubaugebiet „Beyelsfeld“ entwickelt und dort auch einen großen Spielplatz in den Sand setzen wird, half bei der Finanzierung mit einem niedrigen vierstelligen Betrag aus. „Der neue Spielplatz passt sehr gut, und den Lehrpfad sponsern wir gerne dazu“, betonte der zur Einweihung geladene S-Bauland-Geschäftsführer Willi Pfennigs.

Und Pfennigs legte neben der Neuanlage des Pfades und dem fein geschnitzten Schild von Willi Krieg mit dem Hinweis auf dem Lehrpfad auf Höhe des Ü-Bades noch eine Bank obendrauf. „Die hat wirklich gefehlt“, meinte auch ein sichtlich zufriedener Josef Fröschen. Die Angst vor dem Vandalismus, der dem bisherigen Waldlehrpfad den Garaus gemacht hatte, teilt Wolfgang von der Heiden übrigens nicht. „Wir dürfen uns davon nicht abschrecken lassen“, betonte er.

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