Auch nach dem Tod wird es teurer

Von: fw
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Übach-Palenberg. Der Übach-Palenberger Bürger wird im kommenden Jahr mit zum Teil kräftig gestiegenen Gebühren konfrontiert. Was im Leben gilt, gilt auch über das Leben hinaus. Das zeigt der Blick auf die künftigen Friedhofsgebühren, deren Erhöhung auch am Donnerstag vom Stadtrat abgesegnet wurde.

Der Grund: Der Grünflächenanteil der städtischen Friedhöfe, zu dessen Pflege jeder Übach-Palenberger seinen Obolus beiträgt, wurde neu berechnet. Der bisher als Grundlage für die Gebührenkalkulation verwandte Grünflächenanteil war veraltet. Bei der Neuberechnung ergab sich eine wesentliche prozentuale Verringerung des Grünflächenanteils, der nun nicht mehr bei 37, sondern bei knapp zehn Prozent liegt.

Ursächlich für diese Verringerung ist der zeitliche Wandel im Bestattungswesen. Der Trend ging in den letzten Jahren immer mehr zu Urnenbestattungen und pflegefreien Gräbern. Große Familiengrabstätten werden nach den Erfahrungen der Stadtverwaltung so gut wie nicht mehr gewünscht.

Die jetzigen Bestattungsarten sind nicht mehr so platzaufwendig, so dass grüne Reserveflächen komplett gestrichen wurden und die ursprünglich geplanten Grabfelder entsprechend umgeplant werden mussten. Weniger Grünfläche, weniger Cent und Euro in der Stadtkasse. In den vergangenen Jahren sind so im Friedhofswesen Fehlbeträge aufgelaufen. Die Kostenüberdeckungen sind allerdings auszugleichen. Für das Jahr 2011 werden 38500 Euro zum Ausgleich angesetzt.

Auch bei den Eintrittspreisen für das Hallen-/Freibad muss der Besucher teilweise bis zu 50 Prozent mehr zahlen (wir berichteten). Eine Tageskarte für Erwachsene kostet künftig fünf Euro (bisher 3,50 Euro); die Zehnerkarte für Erwachsene kostet 45 Euro (30), für Jugendliche 27 Euro (20), ein Kinderschwimmkurs schlägt künftig mit 90 Euro (80) zu Buche.

Ab 2011 wird die Stadtbücherei erstmalig Gebühren erheben: die Familienkarte kostet 18 Euro, die Erwachsenenkarte 12 Euro und die Kinder-/Jugendlichenkarte sechs Euro.

Gefährlicher Hund

Herrchen respektive Frauchen werden fortan für ihren Hund 60 Euro, für zwei Hunde 72 Euro, bei dreien und mehr 84 Euro löhnen; die Haltung eines gefährlichen Vierbeiners kostet 480 Euro, zweier oder mehrerer 720 Euro.
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