Auch nach 250 Jahren eine lebendige Gemeinschaft

Von: mabie
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Ehre, wem Ehre gebührt: Eingerahmt von Brudermeister Helmut Manczak (l.), Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger (2.v.l.), Diözesanpräses Rene Mertens (3.v.l.), Bezirksbundesmeister Josef Kouchen (r.) und dem stellvertretenden Diözesanbundesmeister Hermann-Josef Kremer (2.v.r.) erhielten Karl-Heinz Cremer (4.v.l.), Karl-Heinz Gose (M.), Hans Hall (4.v.r.) und Herbert Simons (3.v.r.) ihre Auszeichnungen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zwei Anlässe, ein Fest: denn das Bezirksschützenfest war nicht der einzige Grund zum Feiern für die St.-Dionysius-Schützenbruderschaft Frelenberg. Gleichzeitig feierte die Bruderschaft auch ihr 250-jähriges Bestehen mit einem großen Festprogramm am Wochenende, zu dem natürlich auch ein Ehrenabend am Freitag gehörte.

Die ideale Musik dazu kam von Frank Marquardt und Arno Dahlmanns, die als „Flamingoboys“ den Gästen richtig viel Freude bereiteten. Und auch der Übacher Gesangverein 1848 sorgte nicht nur mit seinen Frelenberger Mitgliedern unter Leitung von Wilfried Hirche für Spaß im Festzelt an der Teveren-straße.

Für Spaß sorgte auch der bestens aufgelegte Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger, der seinen Stellvertreter Hermann-Josef Kremer, Diözesanpräses Rene Mertens und Bezirksbundesmeister Josef Kouchen mitgebracht hatte. Doch er erzählte nicht nur eine schöne Anekdote von einem Besuch im Selfkant, sondern überreichte Brudermeister Helmut Manczak auch die Hochmeisterplakette als Auszeichnung für die Bruderschaft zum 250-jährigen Bestehen.

Die Ehrenplakette des Landes NRW dürfen die Frelenberger Schützen nach der Überreichung durch den Landtagsabgeordneten Bernd Krückel (CDU) zu ihren vielen Ehrenzeichen hinzufügen. Lob kam auch vom Diözesanpräses, der es kurzfristig noch einrichten konnte, beim Festabend zu sein. „Wir sind heute auch hier, um das große Engagement zu würdigen, das hier seit einem Vierteljahrtausend geleistet wird“, sagte er. Und er freute sich wie weitere Festredner darüber, dass bei den Frelenberger Schützen ein gutes Miteinander und die Gemeinschaft zum Zusammenhalt in der Schützenfamilie beitragen.

Ein Beispiel für das Schützenleben in Frelenberg lieferte Schirmherr Karl-Heinz Eidens, der seit 51 Jahren Teil der Bruderschaft ist. „Das vielfältige Jahresprogramm bringt deutlich zum Ausdruck, wie lebendig unsere Schützenbruderschaft auch 250 Jahre nach ihrer Gründung noch ist“, sagte er. Brudermeister Helmut Manczak freute sich nicht nur über das Lob der Gäste und Geschenke wie beispielsweise das von Bezirksbundesmeister Josef Kouchen überreichte Jubiläumsband für die Schützenfahne. Er legte den Fokus auch auf die Zukunft, „denn besondere Unterstützung sollte weiterhin der Schützenjugend zugedacht werden“.

Dabei stehe nicht nur die Vermittlung des Grundgedankens von „Glaube, Sitte, Heimat“ im Mittelpunkt, sondern auch die Pflege und Förderung der Kameradschaft. „Die Gemeinschaft reicht heute weit über die engere, organisierte Bruderschaft hinaus, und schafft nicht nur in Frelenberg ein Klima des Miteinanders von Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Empathie auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung“, unterstrich auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch in seiner Ansprache zum Fest.

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