Geilenkirchen - Arm oder reich, im Karneval sind alle gleich

Arm oder reich, im Karneval sind alle gleich

Von: Jennifer Hapke
Letzte Aktualisierung:
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Das Prinzenpaar Michael I. und Manuele I. begeisterte mit großem Gefolge. Foto: Jennifer Hapke

Geilenkirchen. „Geilenkirchen Alaaf“ hieß es in der Realschule, denn der Geilenkirchener Karnevalsverein hatte zur Galasitzung geladen. Pünktlich um 19.49 Uhr begann die Sitzung unter dem Motto: „Ob Stadtmensch, Landei, arm oder reich, im Karneval sind alle gleich“ mit dem Einzug des GKV, der Begrüßung des Prinzenpaares, Martina I. und Michael I., und den ersten Tänzen der Showtanzgruppen, sowie dem Tanzpaar.

Um 20.30 Uhr folgte dann der erste musikalische Beitrag des Abends, nämlich die fünfköpfige Stimmungsband „Hat Wat“ aus dem Selfkant. Die Band heizte den rund 200 Gästen im Saal mit Liedern wie „Stadt met K“ von Kasalla und „Besoffe vör Glück“ von Brings ordentlich ein.

Geschichten aus dem Brauhaus

Danach betrat „Oli der Köbes“ die Bühne. Der Köbes ist die Bezeichnung für einen Kellner, der in Brauhäusern in Köln, Bonn, Düsseldorf oder Krefeld Bier serviert. Wenn er in seinem Brauhaus arbeitet, dann erlebt er die schönsten Geschichten. So erzählte er zum Beispiel: „Ein Gast fragt mich, ob wir stilles Wasser haben. Da muss ich erst gucken, ob die Regentonne wieder voll ist.“

Die Gruppe Stardust zeigte eindrucksvoll, dass sich moderne Rhythmen durchaus mit Karnevalsmusik vereinbaren lassen. Sie lieferten eine beeindruckende Show ab, und das Publikum applaudierte minutenlang. Anschließend betraten „Botzedresse“ die Bühne. Die Stimmungskanonen aus Niederzissen, die seit 1995 existieren, brachten mit ihrer Musik und Stimmung die Halle zum Beben.

Der nächste Programmpunkt auf der Bühne des GKV war „Ne Joode Jung“. Der Sänger und Komponist auf dem Weg nach ganz oben lud die Feiernden zum Tanzen und Schunkeln ein, vor allem mit seinem Sessionshit „E janz einfach Leed“.

Das Sitzungsfinale wurde eingeläutet von dem Duo „Op Kölsch“. Die beiden Musiker blicken auf über 30 gemeinsame Bühnenjahre zurück. Der Name ist auf jeden Fall Programm. Mit ihrer mitreißenden aber auch teilweise melancholischen Art und der dazugehörigen Power bringen diese Vollblutmusiker jedes Publikum in Bewegung. So auch an diesem Freitagabend in der Realschule.

Sowohl mit den heutigen Hits der Höhner, Bläck Fööss, Brings und Räuber, als auch mit einem selbstarrangierten Medley mit Titeln von Willi Ostermann, Gerhard Jussenhofen und Karl Berbuer als Erinnerung an die alte Zeit verzauberten sie das Publikum und bildeten einen würdigen Sitzungsabschluss der Galasitzung des Geilenkirchener Karnevalsvereins.

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